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Bergbau in Ratingen

 
Hierbei spekuliere ich auf die vollgelaufene AMALIENGRUBE

 

(8) 12.1.2017 Ratingen bei Cromford

Eigentlich ist es schon mehr als Spekulation, dass hier noerdlich vom Poensgenpark das Bleierzbergwerk AMALIENGRUBE war. Denn fuer Steinbruchseen oder etwa Kiesgruben sind diese Seen ja zu klein. Und laut der Zeitschrift "Glueckauf" war doch bei Cromford dieses Versuchsbergwerk. Der in der Zeitschrift genannte "Aufschluss" beim Steinbruch bei Cromford waere dann vermutlich der jetzt unterirdische Stollen, der blauen See und Naturbuehnenteich verbindet.

Cromford ist schliesslich gerade mal 200 oder 300 Meter entfernt. Und jetzt im Winter sehen diese mit Wasser gefuellten Erdloecher doch wirklich wie Pingen aus. Schade, dass niemand mehr darueber weiss. Im Gegensatz zum vermeintlichen Bergschaden bei Gut Anger duerfte ich hiermit aber Recht haben. Der "Bergschaden" in Ratingen-Hoesel war aber immerhin ein Betrieb, der im Angertal gegenueber Haus Anger, wo der Steinbruchsee ist, Kalkstein abbaute und dann im 2. Weltkrieg Bunkeranlage. So mailte es mir der Herr Z.

 

Die 3 kleinen Teiche auf der Wiese sind von der AMALIENGRUBE
So sagte es mir "Grubenpeter" aus Duisburg-Fahrn am Telefon
Das Ding immerhin sieht aus wie eine Pinge.

Bei diesem Ding spekuliere ich auf Schachtabdeckung

 

(7) 5.7.2016 Ratingen-Hoesel, Heiligenhaus

Diesmal stimmt es eigentlich alles. Die Karte (von Herrn Lütsch) ist ja eindeutig. Hier war ein Bau eines Bergwerks. Und schon auf der Straße Peddenkamp geht es ja steil bergab. Und auf dem Weg "In den Höfen" gibt es noch die Höfe "Gützenhof" und "Unterhösel", die ähnlich oder gleich den alten im Queckedokument genannten Bergwerken heißen.

Ausserdem sieht dieses komische runde Ding auf der Weide bei "Nofen", also genau da, wo auf der Karte der Punkt ist, wie eine Schachtabdeckung aus. Oder ist das auch was aus dem Krieg? Zur Bewässerung? Das ist alles eher unwahrscheinlich. Am Golfplatz vorbei bzw. sogar mitten durch den Golfplatz durch und am Clubhaus vorbei fahre ich mit dem Rad hoch auf die Höseler Straße. Das ist schon Heiligenhaus, denn erst nach ein paar hundert Metern ist das Ortsschild Ratingen am Straßenrand.

 

Hier auf der Straße Peddenkamp geht es steil bergab.
Unten "In den Höfen" ist der Gützenhof - wie Bergwerk Grützenhof
Das Ding auf der Weide könnte Bergbaurelikt sein.?
Das ist vermutlich Hof Unterhösel
Die Karte: Geobasisdaten des Landes NRW © 2016

Beim Kalkofen am blauen See ist jetzt eine Infotafel mit einem historischen Bild

 

(6) 1.7.2016 Ratingen-Mitte, Ratingen-Hösel

Ein Teil meiner Spekulationen bleibt Spekulation und stellt sich zum Teil sogar als nicht richtig heraus. Anderes, was ich mir zusammenreime, ist aber goldrichtig. Nachdem diese Ruinen bei Gut Anger sich also als Bunker herausgestellt haben und dieser vermeintliche Bergschaden also kein Bergschaden ist, fehlen mir jetzt ein bisschen die Anhaltspunkte dafür, dass in Ratingen tatsächlich Bergbau betrieben wurde.

Jedenfalls sichtbare Relikte von Bergwerken gibt es kaum noch, eigentlich gar nichts. Mal hier ein mysteriöses umzäuntes Gelände, mal da eventuell Halden und Pingen - und Straßennamen wie "Allscheidt".

Straße Allscheidt wie Eisenerz- und Bleierzzeche ALTSCHEIDT

Immerhin diese Bergwerke ALTSCHEIDT, ALTSCHEIDT2, ALTSCHEIDT3 gab es hier in Hösel nahe des Rasthofs Hösel an der Straße Allscheidt und an der "Eule". Im Landesarchiv NRW in Duisburg gibt es umfangreiche Akten dazu. Ich habe diese Akten ja gesehen und ein bisschen darin lesen können, daß diese Bergwerke z.B. den Duisburger Hütten Eisenerz lieferten.

 

An der Eule in Hösel war auch ein Kalkofen
Die Taxistation heisst Kalkofen
Allscheidt nach Bergwerk ALTSCHEIDT
Und auch Klein Allscheidt erinnert an die Zeche

 
In dieses Loch kann ich mehrere Meter tief hineingucken; gefährlich ist das

 

(5) 24.3.2016 Heiligenhaus-Unterilp, Ratingen, eine unbekannte Zeche bei Gut Anger mit gefährlich aussehendem Bergschaden?

Es kommt mir seltsam vor, dass ich die anderen "Zechenrelikte"? erst jetzt beim 3. oder 4. Besuch entdecke. Aber die Vegetation ist noch nicht wieder gewachsen, man hat so viel mehr Überblick. Fast direkt neben dem "Stolleneingang"?, den ich schon kenne, ist ein zweiter, wie der erste hermetisch zubetoniert. Und ich finde auch die Treppenstufen, von denen Andre vor kurzem sprach. Hier sieht man noch deutlich Gebäude- und Mauerreste. Von der Zeche, das sage ich jetzt mal so, weil auch "Grubenpeter" aus Duisburg, der mich einmal anrief, sagte, dass das hier im Krieg Bunkeranlagen waren und vorher aber ein Bergbaubetrieb. Unweit war ja auch die Bleigrube THALBURG in Heiligenhaus und auch eine Zeche an der Hofermühle gab es. Es gab also tatsächlich nicht nur in Lintorf die Zechen Diepenbrock und Friedrichsglück, sondern auch hier in Hösel!

Und dann entdecke ich noch ein gefährlich aussehendes mehrere Meter tief einsehbares Loch. Das ist ja fast direkt am Wegrand. Das muss aber m.E. gesichert werden, egal, ob das nun Bergbaurelikt ist oder was anderes. Aber ein Fuchsbau oder so ist das sicher nicht.

Suche nach Infos:

Möglicherweise ist dieses Bergwerk? eines der hier auf diesem ganz interessanten Dokument (Quecke) aufgeführten uralten Bergwerke:

Vom Bergbau im Bergischen Amt Angermund

Das in dem Dokument genannte Bergwerk "Zu Unter-Hösel" z.B. könnte? das Bergwerk sein, wovon ich an der "Eule" dieses umzäunte "Zechengelände"? fand. Und der "Wilhelmsgang" (in der Honschaft Isenbügel) ist vermutlich einer der Ursprünge der Bleigrube THALBURG in Heiligenhaus.

 

Ein Stück fahre ich durch Heiligenhaus-Unterilp und dann wieder nach Ratingen hinein.
Dieses "Stollenmundloch"? kenne ich ja schon.
Unweit daneben ist ja noch so ein Loch.
Auch hier kann man zwar hineingucken,...
...aber es ist zubetoniert.
Ein Neugieriger wollte wohl mal mehr sehen.
Blick nach draussen, viele Mauerreste liegen herum.
Hier sind die Treppenstufen
Mauerrest
Hier kann man die Reste eines Hauses erahnen.
Und hier ist noch einmal das gefährliche Loch.
Die Karte: Geobasisdaten des Landes NRW © 2016

Ist der Teich die vollgelaufene AMALIENGRUBE?

 

(4) 29.12.2015 Cromford, Ratingen

Ist es tatsächlich so, dass einer dieser Teiche zwischen Poensgenpark und Kalkbahn die ehemalige AMALIENGRUBE war? So sagt es mir jedenfalls "Grubenpeter" aus Duisburg am Telefon und der weiss ja viel über den Altbergbau in der Region.

Und die Zeitschrift "Glückauf" im Internet bestätigt immerhin zumindest die Theorie, dass die AMALIENGRUBE vielleicht doch nicht der Stollen zwischen Blauem See und dem Naturbühnenteich ist, denn der genannte Steinbruch bei Cromford ist ja der heutige blaue See:

"….Im Kohlenkalk bei Ratingen-Cromford wurde von der Selbecker Gesellschaft mit der A m a l i e n g r u b e ein Gang aufgeschlossen, jedoch der Betrieb bald wieder aufgegeben. Es fand sich nur Bleiglanz, daneben Kupferkies in Spuren vor. Dieselbe Erzführung zeigen einige schwache Trümer, die durch den Steinbruch bei Cromford aufgeschlossen worden sind....."

 

Denkbar wäre es ja.
Auf der (derzeit durch vielen Regen überfluteten Wiese) ist noch ein Teich.
Ein winziger dritter Teich ist noch daneben.
lt. Stadtplan sind auf dem unzugänglichen Privatgelände nördlich der Kalkbahn noch 2 Teiche.
Blick von der Mülheimer Strasse auf das "Zechengelände"?
Das Herrenhaus Cromford
Die Anger
Neben dem Wort Cromford und darüber sind die Teiche/eh. Baue von Amalie!?

Unterhalb eines Bauernhofs ist ein an den Hang gebautes Häuschen; ein Erdloch?

 

(3) 21.12.2015 Rtg.-Eggerscheidt und Rtg.-Hösel, im Angertal

Es ist eigenartig, im Angertal nach Bergwerksrelikten zu suchen. Hier bin ich als Kind herumgestreift und hab nie etwas von einem Bergwerk gehört oder gesehen. Aber auf der Karte (immerhin von einem Bergmann) sind eindeutig Baue eingezeichnet und zwischen Eule und Sportplätzen ist wirklich ein undefinierbares verwildertes Gelände mit Zaun drum. Ein Zechengelände? Mir fällt sonst kein Grund ein, warum nicht auch hier ein Sportplatz ist oder ein Wohnhaus oder etwas von dem Ausflugslokal Eule.

Und in der Breckhauser Straße Richtung Homberg finde ich ein ähnliches ummauertes Erdloch wie bei Gut Anger. Auch hier sind sogar 3 Baue eingezeichnet, ein weiterer Bau ist an der gigantisch hohen Autobahnbrücke über dem Angertal, aber wo da? Und nach dem letzten Bau gucke ich gar nicht; das ist ein Stück weit weg von den anderen Bauen beim Höseler Golfplatz.

 

Ein verwildertes umzäuntes Areal zwischen Sportplätzen und Eule
Viele verwilderte Zechengelände im Ruhrgebiet sehen so aus.
meist undefinierbar, was alles (außer dem Wohnwagen) hier so rumliegt
in der Ernst-Stinshoff-Strasse in Ratingen-Hösel
Irgendwo hier sind auch drei "Baue"
möglicherweise ist das Einer
es rauscht drinnen
Auch das efeuumrankte rechts unten ist etwas gemauertes
Irgendwo hier an der Autobahnbrücke über der Anger war auch ein Bau.
im Angertal

Inzwischen gucke ich mich hier bei Gut Anger und Haus Anger zum 3ten Mal um.

 

(2) 17.12.2015 von Heiligenhaus-Unterilp nach Ratingen-Hösel

Gesichert ist auch das nicht, dass dieses zubetonierte ummauerte Erdloch zwischen Gut Anger und Haus Anger ein Bergbaurelikt ist. Die Fachleute schweigen bisher dazu, obwohl ich dazu schon mehrere Anfragen gestellt habe.

Aber was sonst soll das hier sein als der wegen der Nähe zu Wanderwegen zum Schutz der Öffentlichkeit zubetonierte Eingang zu einem Bergbaustollen? Bergbau wurde genau hier in der Region ja betrieben. Unweit war die Grube THALBURG in Heiligenhaus, näher noch aber die Grube(n?) bei der Hofermühle und auch in Hösel bei Allscheidt gab es Baue einer Bergbaugrube.

Ein neues Detail entdecke ich heute bei meinem dritten Besuch hier. Am Wegrand vor dem "Stollenmundloch"?? ist eine völlig von Efeu überrankte gemauerte Wand, entweder aus Bruchsteinen oder aus Backsteinen.

 

Blühender Raps - und das im Dezember - vor Gut Anger
Hier ist die Stadtgrenze Ratingen/Heiligenhaus
Das sieht doch aus wie so ein Stollenmundloch
So sieht es innen aus - zubetoniert
Unterhalb des Erdlochs ist ein Tal mit einem Bach
Links am Baum fällt mir etwas auf
Das ist eine vollkommen mit Efeu überwucherte Mauer aus Back- oder Bruchsteinen.
Auch dieser kleine See im Angertal war vermutlich ein Steinbruch.
Das ist die Angermühle - nicht zu verwechseln mit der Auermühle

Die Amaliengrube ist ein Stollen zwischen blauem See und Naturbühnenteich.

 

(1) Dezember 2015, Blauer See, Ratingen

Daß hier am blauen See Bergbau betrieben wurde, ist ja sogar noch sichtbar an den Resten des einstigen Kalktagebaus, an den verbliebenen Kalköfen (da wo es zum Bootsverleih geht) und an den noch gut erhaltenen Gebäuden der einstigen Kalkwerke. Als der See dann in den 30er Jahren entstand, wo wie in Wülfrath beim Bochumer Bruch (wo der Zeittunnel ist) erst ein tiefes von Menschenhand geschaffenes Loch inmitten der hier urwüchsig wirkenden Natur war, verschwand dann auch (soff ab) der bis dahin sogar noch zugängliche Stollen.

Die "AMALIENGRUBE"

Eine Probebohrung des Selbecker Bergwerks NEU-DIEPENBROCK 3 hier bei der Textilfabrik Cromford sollte testen, ob hier auch wie dort im Bergwerk im heutigen Mülheim-Selbeck Erz gefördert werden könnte, die sogenannte "AMALIENGRUBE".

Es gibt den Stollen sogar noch, er ist 97 Meter lang und ist schon mehrmals von Tauchern durchschwommen worden. Ein Tauchgang im Blauen See und auch durch den Stollen wurde in der Quecke 67 von 1997 beschrieben. Der Eingang ist am Nordufer des blauen Sees, wo die quarzhaltigen Steine sind und der Ausgang ist am Naturbühnenteich, vielleicht aber auch am danebenliegenden Grauen Loch.? Ein Tauchgang, wo der Stollen erwähnt wird und gezeigt wird, wie in ihn hineingetaucht wird, ist hier verlinkt (s.u.).

 

Hier am Nordufer vom blauem See haben wir schon viele Kristalle gefunden.
Das sind so Quarzhaltige Felsbrocken.
Durchblick
Vom Nordufer des See bis zum Zaun der Naturbühne zähle ich 50 Schritte (ca.50m).
Dei schroffen Kalkfelsen spiegeln sich im Grauen Loch.
Das Boot vermutlich aus dem Stück Wikki von der Naturbühne ankert hier.
Ein zu welchem Zeck geformter Stein am Seenordufer. Vom Kalkwerk? Etwa vom Stollen?.
Im letzten jahr lief hier das Dschungelbuch.
m.E. markiert mein roter Strich den Verlauf des Stollens.
Die Luftbildaufnahme: Geobasisdaten des Landes NRW © 2015
Die Karte: Geobasisdaten des Landes NRW © 2015

Link zu einem Tauchfilm im Blauen See: