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Bergbau in Werne, Kamen und Bergkamen


3.) Zeche Werne in Bergkamen und Werne

Zeche Werne I/II in Werne

 

28.8.2016 Kamen, Bergkamen-Rünthe, Werne

Ein eindrucksvolles Bergbaudenkmal an die Schachtanlage Grillo mit 2 Loren steht in einem Park in der City von Kamen. Schon jetzt um 8 Uhr ist es sehr heiss und der Fussweg nach Bergkamen-Rünthe zu Schacht III der Zeche Werne zieht sich. Aber endlich habe ich den Weg (ca. 7 km) geschafft. Einige Zechengebäude wie die ehemalige Kohlenwäsche sind an der Straße "zum Schacht III" erhalten.

Schon unweit von Schacht III ist der Datteln-Hamm-Kanal mit der Marina Rünthe. Und ein Stück weiter fliesst die Lippe. Danach beginnt bereits die Stadt Werne. Und als ich nach weiteren 2 Kilometern das Ortsschild Werne sehe, ist dahinter bereits ein Zechengebäude von Schacht I/II der Zeche Werne. Viele Zechengebäude sind hier auf der Strasse "Flöz-Zollverein-Str." vorzüglich erhalten und werden bereits neugenutzt oder warten noch auf Neunutzer der stilvollen Jugendstilbauten. Auf dem Rückweg gucke ich mich noch in der angenehmen Marina Rünthe in Bergkamen um, wo früher der Kohlehafen war und trinke im Hafencafe auf einem schattigen Platz mit Blick auf den Hafen einen Kaffee. Mit dem Bus R 81 fahre ich dann bis zum Bahnhof Kamen zurück. An einem Kreisverkehr an der Schulstrasse in Bergkamen fährt der Bus an dem verwilderten Gelände von Grimberg 3/4, dem Unglücksbergwerk von 1946, vorbei. Nebenan steht nämlich ein Strassenschild "zum Schacht Kuckuck" und als ich danach google, werde ich auf das Grubenunglück verwiesen.

 

Zeche Grillo I/II in Kamen
Später war alles Bergwerk Monopol.
Interessant bemalt sind die Loren.
Bergkamen 1 km
Werne 6 km
Endlich gehts zu Schacht III der Zeche Werne in Bergkamen-Rünthe
Das ist die Kohlenwäsche von Schacht III
Protegohauben
eigenartiger Turm
ein weiteres sehr gut erhaltenenes Zechengebäude, die eh. Waschkaue
an den Turm komme ich nicht heran
Hellwegwerkstätten "Schacht III"
Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal
ehemaliger Kohlehafen, die Marina Rünthe
die Lippe
Ortsschild Werne mit Zechengebäude
Flöz-Zollverein-Str./Kamener Str.
eindrucksvolle Architektur
weitere stilvolle Zechengebäude
Protegohauben
Lore auf dem Zechengelände Werne I/II
am Datteln-Hamm-Kanal
Boote in der Marina
Marina Rünthe
Bootsfahrten und Kiosk und Imbiss
am Ende der Schulstr. in Bergkamen ist dieses eh. Zechengelände
Schacht Kuckuck / das Unglücksbergwerk Grimberg 3/4

2.) Halde Großes Holz, Zeche Haus Aden..

Förderturm Schacht 2 Zeche Haus Aden

 

22.7.2016 kleines Update Bergkamen

Am 15.6. 2013 war ich schon einmal in Bergkamen und habe mir die schöne Halde Großes Holz angeguckt. Bei der Gelegenheit habe ich ein Foto (s.o.) von dem Förderturm von Schacht 2 der Zeche Haus Aden gemacht, ohne es zu wissen. Es gibt noch mehr Bergbaurelikte hier z.B. ein Zechengebäude der Zeche Werne im Ortsteil Rünthe.. und bei Gelegenheit fahre ich hier noch einmal hin.

 

Halde Großes Holz, der Ortsteil Oberaden
typische Installationen auf der Halde
Zeche Grimberg/Monopol 1/2 im Jahr 2013

1.) Bergbau in Kamen und Bergkamen

Seilscheiben der Zeche Monopol vor dem Rathaus Bergkamen

 

17.7.2016 Kamen, Bergkamen

In Kamen ist unerwartet auf der Lüner Straße eine Zechenanlage mit erhaltenem Förderturm und weiteren zum Teil gut erhaltenen Zechengebäuden. Das ist von der Zeche Grillo, die wie die Zeche Grimberg dann auch ein Teil der Zeche Monopol war.

An der Stadtgrenze zu Bergkamen überlege ich noch wegen dem leichtem Regen, umzudrehen. Zum Glück tue ich es nicht. Es bleibt auch bei dem einem leichten Schauer. Tatsächlich führt mich der Weg nach Bergkamen nun etwas bergauf. Auf dem Waldfriedhof Weddinghofen ist direkt unübersehbar das 9 Meter hohe Denkmal an die 405 Toten des schrecklichsten Grubenunglücks in der Geschichte des Ruhrgebietsbergbaus. Es ist schlicht gestaltet, aber man schaudert, wenn man die vielen Namen der Bergleute auf der Rückseite des Denkmals eingemeißelt sieht. Der 2te Weltkrieg war noch kein Jahr zu Ende, wo diese Tragödie am 20.Februar 1946 stattfand. In der Nähe vom Stadtzentrum von Bergkamen gucke ich mir die Schachtanlage Grimberg 1/2 mit dem von weitem schon sichtbaren erhaltenen Förderturm an bzw. war das ja dann die Zeche Monopol, zu der die Unglückszeche Grimberg 3/4 auch gehörte. Von der Schachtanlage Grimberg 3/4 ist laut zechensuche.de ausser einem Gebäude und 2 Protegohauben nichts mehr übriggeblieben. Vor dem Rathaus in Bergkamen sind noch 2 rotbemalte Teile von Seilscheiben der Zeche Metropol als Bergbaudenkmal dekorativ aufgestellt. Der Bergbau ist auch hier in Kamen und Bergkamen noch allgegenwärtig. Es gibt noch mehr Bergbaurelikte besonders in der laut ruhrzechenaus.de lange Zeit größten Bergbaustadt Europas (Förderung/Einwohner) Bergkamen wie die Halde Großes Holz und erhalten gebliebene Zechengebäude der Zeche Haus Aden im Bezirk Oberaden.

 

Bahnhof Kamen
Die ehemalige Zeche Grillo
sehr gut erhaltenes Zechengebäude
Förderturm mit Seilscheiben
dekorativ
stilvoll, allerdings etwas kaputt
vermutlich ein Maschinenhaus
Blick auf das Schachtgelände
Stadtgrenze
Über reife Kornfelder sehe ich schon Bergkamen
Das Denkmal an das Grubenunglück von Grimberg 3/4
Dieser Stätte naht in Ehrfurcht
Die Namen der Bergmänner
Schlägel und Eisen, Grubenlampe
Zentrum des Waldfriedhofs
Frau und Kind
in stillem Gedenken
am Rathaus Bergkamen
Zeche Grimberg 1/2/Zeche Monopol
Es ist viel erhalten geblieben.
Und einiges wird schon neu genutzt.
Schacht 1 und Schacht 2 (rechts die Protegohaube)
Schön, wenn man diese Relikte erhalten kann.
Gewerbegebiet Neu-Monopol
Bild von Schacht 1 und Stadtplan