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Tiger & Turtle / Landesarchiv / Rheinhausen in Duisburg

4. Die Margarethensiedlung und die Bergbausammlung in Duisburg-Rheinhausen

Brücke der Solidarität 1988

 

19.10.2016 Duisburg-Rheinhausen

Auch die Radfahrt von Ratingen nach Rheinhausen dauert etwa anderthalb Stunden. Bei dem noch angenehmem Herbstwetter ist das aber gemütlich zu fahren. Immerhin ist es auch die spannende Fahrt in eine ganz andere Welt. Schon die Fahrt durch die Wanheimer Straße und den Rheinpark ist total urig. Duisburg ist nämlich ganz anders als Ratingen. Meter für Meter ändern sich die Eindrücke.

Die Margarethensiedlung für die Kruppsche Stahlhütte in Rheinhausen kenne ich noch gar nicht. Das ist ja ähnlich beschaulich wie die Margarethenhöhe in Essen. Es gibt einen Krupp-Platz mit einer Gedenkstatue für F.A. Krupp und dem Krupplogo am Fuß der Statue. Und unweit von hier ist die Bergbausammlung, wo ich diesmal wie ein Freund zum Kaffeetrinken empfangen werde. Es sind die selben ehemaligen Bergleute da wie im letzten Jahr. Inzwischen kennen wir uns ja ein bisschen durch Mails und unsere Webseiten.

 

Margarethenstraße in Duisburg-Rheinhausen
wunderbar verwinkeltes Wohnhaus
Infotafel
Gedenkstatue am Krupp-Platz
am Krupp-Platz
Lore vor der Bergbausammlung
Bergbausammlung
Infotafel der Route der Industriekultur
Die Brücke ist ein Werk von Krupp.

3. Auf dem Magic Mountain in Duisburg-Huckingen

Tiger & Turtle auf dem Magic Mountain

 

4.10.2016 Ratingen, Duisburg-Huckingen, Duisburg-Angerhausen

In Duisburg Rad zu fahren, ist richtig eine Offenbarung. Jedenfalls im Süden der Stadt ist es angenehm, weil da viele Naherholungsgebiete in Wäldern und um Seen herum sind. Ausser der 6-Seenplatte gibt es noch den Großenbaumer See und den Rahmer See. Auch hier ist ringsum Wald.

Dann ist da eine alte Wasserburg, Haus Böckum. Und dann bin ich schon in Duisburg-Huckingen. Und erst hier ist gefühlt die Großstadt Duisburg. Den Weg zum Magic Mountain kenne ich ja bereits. Die beschaulichen Schrebergärten am Angerbachweg sind leider weg. Und der Wald am Fuß der Halde ist schon richtig gut gewachsen.

 

Druchter Weg/Lintorfer Waldweg
Auch der Rahmer See ist riesig.
Und ringsum steht Wald.
Haus Böckum (DU-1)
Das ist eine alte Wasserburg.
Kunstwerk aus rostigem Stahl in Huckingen
Am Angerbach - RWE-Kraftwerk, Halde
Tiger & Turtle auf dem Magic Mountain
Hütte und Kraftwerk
Mit dem Rad auf dem Magic Mountain
KruppMannesmann-Hütte mit Kokswolke
andere Perspektive auf die "Achterbahn"

2. Das 2te Mal im Landesarchiv NRW in Duisburg

Das neue Landesarchiv NRW in Duisburg

 

31.8.2016 Ratingen, Mülheim a.d. Ruhr, Duisburg

Heute fahre ich mit dem Rad zum Landesarchiv. Das dauert etwa genauso lange wie mit dem ÖPNV, etwa anderthalb Stunden. Da ich die (11) Signaturen zu Hause aufgeschrieben hatte, sind die Akten mithilfe eines Archivars schnell bestellt. Ich muss etwas warten und gucke mich in der Zeit in Duisburg-Ruhrort um. Es ist ja Bombenwetter und mit dem Rad ist es super, sich mal hier umzugucken.

Die alten Akten bröseln vor sich hin und ich wage es kaum, darin zu blättern besonders in der ganz dicken Akte zu Zeche FRIEDRICHS GLÜCK in Lintorf. 2 Akten dazu habe ich sogar bestellt; die eine, dickere, behandelt die Zeit von 1850-1885. Damals gab es schon Tiefbauschächte bei DIEPENBROCK und FRIEDRICHS GLÜCK. Und es wurde schon reichlich Blei, Zink und Schwefelkies gefördert. Die professionelle Zeit der "Lintorfer Erzzechen" oder wie es auch heisst "Lintorfer Bleiwerke" war dann aber mithilfe der modernsten Technik von 1889-1902. Die Akte, die von dieser Zeit handelt, ist auch sehr dick. Da ich so verblüfft gesehen habe, dass es weitere Bergwerke auch in Ratingen gab, habe ich mir dazu auch Akten bestellt. Allerdings sind diese Akten zu den Bergwerken LONDON, TÖNNESKAMP und ILTIS in Ratingen-Homberg, Ratingen und Ratingen-Eggerscheidt nicht dick; das waren zwar offiziell gemutete Bergwerke, aber vermutlich waren die nicht sehr erfolgreich. Interessant ist auch die Akte zu Bergwerk DIEPENBROCK VII in (Ratingen-)Breitscheid. Auch die Akte ist nicht sehr dick, aber ich vermute das als das Bergwerk, wo vor ein paar Jahren der Bergschaden im Wohngebiet "an der Hoffnung" in Breitscheid war; ein tiefes und breites Erdloch.

 

Vorbei am Entenfang in Mülheim a.d.Ruhr...
..und der Handelskammer am Hauptbahnhof Duisburg...
..und dem Livesaverbrunnen in der Königstr...
...fahre ich zum Landesarchiv.
Da ich nun auf die Akten warte...
..gucke ich mich im Hafen und in Ruhrort um.
Was ist das für ein gigantisches Werk?
Und das hier?
Neumarkt in Ruhrort
Fabrikstr. in Ruhrort
cool bemaltes Stromhäuschen
Der Hinweis auf das Kunstwerk Rheinorange ist selber Kunst.

1. Premiere im Landesarchiv NRW in Duisburg

Das neue Landesarchiv NRW in Duisburg

 

30.6.2016 Duisburg am Innenhafen

Über das neue Landesarchiv am Duisburger Innenhafen habe ich ein Video gesehen, der davon handelte, wie sehr dort Steuergelder verschwendet wurden und wie unökonomisch gearbeitet wurde - wie aber doch bei allen Großprojekten. Naja, ich finds toll, diese Neunutzung und damit Erhaltung der alten Getreidespeicher und dass auch mal in Duisburg und für einen solchen kulturellen Bau investiert wurde und das nicht immer nur in Berlin, Frankfurt, Hamburg... Der Innenhafen wirkt jetzt hier richtig klasse und vergleichsweise zu Projekten wie dem Berliner Flughafen und Stuttgart 21 wurden doch hier Peanuts ausgegeben.

Und auch im Archiv ist es super spannend. Ich bekomme nach dem Ausfüllen einer Internetseite einen Benutzerausweis und die uralten Akten mit zum Teil über 150 Jahre alten Handschriften im vergilbten Original über die Bergwerke AMALIENGRUBE, ALTSCHEIDT2, ALTSCHEIDT3, FINA, FINA2, ALTFELD in Ratingen bzw. Ratingen-Hösel, Ratingen-Homberg und Ratingen-Lintorf und EMILIE in Essen-Kettwig sind voller spannender Informationen. Ich kann nur einen kleinen Teil der Dokumente lesen mit den alten Handschriften, auch in Sütterlinschrift, aber das ist Gewohnheitssache, sagt Siggi.

 

Eva..
..und Adam am Rathaus Duisburg
Landesarchiv NRW
Die zugemauerten Fenster und Türen wirken wie ein Schildbürgerstreich
Alt und neu
Umbau von Krupp
links ist der Stadtwerketurm
Salvatorkirche und Rathaus
Das sieht chic aus.
Der alte Getreidesilo
Schwanentorbrücke
Modell vom Landesarchiv
Auf der Königstraße