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Im Ennepe-Ruhr-Kreis



3. Zu Fuss von Schwelm nach Ennepetal

Haus Martfeld in Schwelm

 

25.11.2017 Schwelm, Ennepetal

Diesmal steige ich am Bahnhof Schwelm aus dem Regionalzug. Nur die metallverarbeitenden Betriebe unweit der Bahngleise verraten, dass hier das Ruhrgebiet beginnt. Immerhin soll das Haus Martfeld, das ca. 1,5 km vom Bahnhof entfernt im Osten der Stadt ist, einst Erzbergwerksbesitzern gehoert haben. Die Ausstellung „Begegnungen mit Natur und Industrie“ im Haus Martfeld wird erst in 2 Stunden geoeffnet. Deswegen verzichte ich darauf und gehe ich noch zu Fuss die Hagener Strasse entlang bis Ennepetal, wo einer dieser mannsgroßen Fuchsfiguren deutlich macht, dass hier Schwelm zu Ende ist und Ennepetal beginnt. Links ist an der dann Koelner Strasse heissenden Strasse der Felsen interessant zerklueftet. An einer Stelle ist ein Stolleneingang zugemauert und vergittert (ein Stollenmundloch?). Ennepetal war ja ein Zentrum für Eisenerzbergbau und am Bilsteiner Berg gibt es noch Stollenmundloecher. Das ist aber noch 1,2 Berge weiter. Aber Strassen heissen hier „Im Schacht“ und „Schachtstrasse“. Da war hier wohl auch ein Bergwerk.

 

metallverarbeitender Betrieb in Schwelm
Klavierfabrik
Pianofortefabrik
Haferkasten + Haus Martfeld
Auch in Schwelm sieht man vielerorts Relikte der Stahlindustrie.
Sprockhoevel, Schwelm, Ennepetal, Gevelsberg
Haus Martfeld
bei AUFRUHR war es EN-6
Fuer die Ausstellung bin ich zu frueh.
Der Fuchs sagt aus, hier ist bereits Ennepetal.
Ploetzlich faehrt eine Dampflok vorbei.
Das ist doch ein Stollenmundloch?
wie bei einer alten Steinkohlezeche
weitere Infos finde ich weder hier noch im Internet
interessante Mauerreste
Das koennte von einer Zechenbahn sein.
Der Felsen ist aus Schiefergestein.
Haltestelle "im Schacht"
"Schachtstrasse"

2. Zeche Vereinigte Trappe in Gevelsberg

Zeche Vereinigte Trappe in Gevelsberg

 

19.11.2017 Ennepetal, Gevelsberg, Gevelsberg-Silschede

Diesmal gehe ich am Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg) den Weg zur anderen Seite nach Gevelsberg talabwaerts. Die Stadt Gevelsberg scheint aehnlich beschaulich wie Ennepetal zu sein. Auch hier fliesst im Tal die Ennepe. Der Weg vor allem nach dem Ortskern von Gevelsberg an der Wittener Strasse ohne Randstreifen fuer Fussgaenger ist muehsam. Es geht hier auch wieder bergauf. Nach ca. 7 km Fussweg habe ich die Zeche Ver. Trappe bzw. das eh. Zechengelaende von Schacht Voerster der Zeche Ver. Trappe im Ortsteil Silschede erreicht. Es sind noch einige Zechengebaeude erhalten und eine orangene Schrifttafel der Maschinenfabrik, die jetzt hier anstelle der Zeche ist, erinnert an den Bergbau. Ausserdem gibt es im Dorfzentrum von Silschede ein Bergbaudenkmal mit einer Lore und Infos und eine Zechenstrasse. Immerhin ist das eine Menge an Spuren dafuer, dass ich bis vor Kurzem nicht einmal wusste, dass Gevelsberg ueberhaupt eine Stadt (wegen des eigenartigen Namens des Ennepetaler Bahnhofs) und dann sogar eine Bergbaustadt war. Zurueck nach Ennepetal (zum Busbahnhof) kann ich gemuetlich im geheizten Bus der Linie 38 durch die wunderbare Landschaft fahren.

 

Bahnhof Schwelm
in Gevelsberg
Auch hier ist die Ennepe.
in Gevelsberg
am Ende des Ortszentrums endet auch der Randstreifen der Strasse
herrliche Landschaft
nur fuer Autos
alter Bauernhof
Sie haben Ihr Ziel erreicht.
ehemaliges Zechengelaende
hier stehts ja auch
das Zechenverwaltungsgebaeude
das Maschinenhaus (rechts auf der Zeichnung)
grosses Haus fuer Menschen - kleines Haus fuers Vieh
Erst am Montag faehrt wieder ein Bus.
im Dorf Silschede
Viel gibt es hier ja nicht.
immerhin ein Bergbaudenkmal
mit Informationen
schoenes altes Haus
Eine Zechenstrasse gibt es.
wieder in Ennepetal
auf dem Bahnhof

1. Kluterthoehle in Ennepetal

Der Hoehlensee wird stimmungsvoll beleuchtet.

 

13.11.2017 Ennepetal, Gevelsberg

Eine Naturhoehle wird wie ein Bergwerk „befahren“, sagt der Leiter der Fuehrung. Heute am Samstag bei verregnetem Novemberwetter sind viele Leute auf die Idee gekommen, die Kluterthoehle zu besuchen und es gibt sogar gerade mehrere Gruppen (die XX-treme Gruppe geht mit Gummistiefeln und Helmen auf Exkursion). Manchmal treffen wir „Spaziergaenger“ diese wagemutigeren Leute in der extrem verzweigten Hoehle, in der es ungefaehr so warm ist wie jetzt draussen (so um die 10 Grad). Ausserdem begegnen uns Kurgaeste, die die Kluterthoehle zu Therapiezwecken von Atemwegserkrankungen wegen ihrem heilsamen Reizklima besucht haben. Es war eine gute Idee, heute hierhinzufahren, wo die S-Bahn von Ratingen nach Essen wegen einem Bergbauschaden wieder ausfaellt. Und der Weg hierhin in den suedlichsten Rand vom Ruhrgebiet ist viel unkomplizierter als gedacht, wo ich dann herausgefunden habe, dass der Regionalbahnhof Ennepetal (Gevelsberg) in Ennepetal nur etwa 1 km von der Kluterthoehle entfernt liegt. Diese Bilder von Nebelschwaden in den novemberlich bunt bewaldeten Bergen um Ennepetal gefallen mir. Und in der urigen und weitlaeufigen Kluterthoehle komme ich zur Ruhe.

 

S-Bhf. Ratingen Ost: Nach Essen besser gar nicht.
Der Weg zur Hoehle ist gut zu finden.
Hier bin ich schon.
2 Gruppen warten vor dem Hoehleneingang.
Fuer uns Spaziergaenger ist noch zu.
zu den Therapiestationen
Die Kurgaeste sind bereits gegangen.
Die Hoehle ist maechtig zerklueftet.
Wie Becky Thatcher und Tom Sawyer bei Mark Twain
Der Hoehlenbesucher hats nicht ueberlebt.
Die Risse an der Decke sollen ungefaehrlich sein.
ein anderer Lichteffekt beim Hoehlensee
Unter Lampen waechst sogar Moos.
Hier soll man das versteinerte Korallenriff erkennen.
Versehentlich blitzt meine Kamera.- Sorry.
versteinerte Fossilien
Die XX-Treme-Gruppe klettert auch durch enge Felsspalten.
Ueberall gibt es hier Gaenge und Nebenhoehlen.
wieder raus aus der Hoehle- an der Ennepe
Ennepetal Busbahnhof
fast wie ein Wildwasserbach
Hausfassade in Ennepetal
oben auf dem Berg ist der Bahnhof Ennepetal (Gevelsberg)
auf der anderen Seite vom Berg gehts talabwaerts nach Gevelsberg
Nebelschwaden ueber dem bunten Herbstwald