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Zechen + Huetten in Dortmund



6. Phoenixsee + Phoenix West + Dortmunder U

Phoenix West - man muss sich auf Details konzentrieren.

 

13.4.2019 Dortmund, Dortmund-Hoerde

Weil Cousin Peter den Phoenixsee noch nicht kennt und weil ich hier auch immer gerne die Veraenderungen feststelle, gehen wir einmal um den See herum. Anders als beim letzten Mal ist nur, dass nun auch die letzten Baukraene verschwunden sind. Nur vereinzelt ist in der fast lueckenlosen Bebauung um den See herum ein Grundstueck nicht bebaut – noch nicht. Ganz anders als am durchgentrifizierten Phoenixsee ist beim etwa 1 km entfernten Phoenix West die Zeit wie stehengeblieben. Bei diesem eindrucksvollen Industriedenkmal sieht es nicht nur morbide und nach Verfall aus – im Gegensatz zur Meidericher Huette im Landschaftspark Duisburg-Nord sind die rostenden Anlagen komplett umzaeunt, der Zaun ist mit Stacheldraht versehen und den Schildern, wo vor Lebensgefahr beim Betreten der Anlagen gewarnt wird, glaubt man respektvoll aufs Wort.

 

Am Ostende vom Phoenixsee ist bei der Halde noch etwas Parklandschaft.
2 der hier vielen Kanadagaense fliegen vorbei.
Einige der Buchstaben + Sterne auf der Stahltafel fehlen.
Laengst ist der Phoenixsee dicht umbaut.
Vor 10 Jahren gab es diese Haeuser noch nicht.
Im Norden vom See fliesst die Emscher in Maeandern vorbei.
die alte Hoerder Burg mit kleinem Hafen davor
Oben am Giebel ist das Bergbaulogo Schlaegel + Eisen.
Ob eine Infotafel in der Form eine gute Idee ist? Schwer lesbar.
Etwa 1 km vom Phoenixsee weg ist Phoenix West.
faszinierende Details
Natur + Industriekultur
Alles ist mit Stacheldraht gesichert.
Und umzaeunt.
unzugaenglich
Kleine Baeume wachsen schon auf den Anlagen.
Kontraste
Wir gehen dann noch auf das Dortmunder U
Blick nach unten
Dortmund von oben

5. Zeche Westhausen in Dortmund-Bodelschwingh

Eins der Prunkstuecke der Zeche ist die Lohnhalle.

 

6.4.2019 Dortmund-Westerfilde, Dortmund-Bodelschwingh

Bei der eigenartig geformten Lore vor einem der stilvollen Maschinenhaueser reagiert die Kamera nicht mehr. Beim ersten Besuch vor ein paar Jahren bei der Zeche Westhausen mit dem schoensten aller im Ruhrgebiet erhaltenen Malakowtuerme hatte ich auch ein Kameraproblem und kaufte mir eine neue Kompaktkamera in einem der hier benachbarten Supermaerkte. Aber heute habe ich ja auch die „Reserve“kamera dabei. Aus einem Auto heraus fragt ein aelterer Mann, ob ich auch in das Museum will. Nein, ich will niemanden mit schlechter Laune wegen einem erneuten Problem mit der Kamera nerven. Schon weit vor Mittag bin ich wieder zu Hause. In Dortmund bin ich von hier aus echt schneller als in Duisburg. Wie ich es schon erwartet habe, habe ich den neulich erst gekauften Zweitakku zu Hause vergessen. Das ist ja mal eins der schnell loesbaren Kameraprobleme.

 

Zuerst stehe ich aber vor Gittern.
Sieht ja interessant aus, aber...
Da ist schon der Malakowturm.
Von hier kommt man doch zur Zeche.
wunderbare Zechengebauede
Die Schokoladenseite vom Malakowturm
Die Lohnhalle sieht fast wie eine Kirche aus.
Detail des Malakowturms
wieder vor Gittern
Die Rueckseite vom Malakowturm ist weniger ansprechend.
Optimal ist die Neunutzung des Zechengelaendes nicht.
Die Lohnhalle ist ein prachtvoller Jugendstilbau.
Schade, dass der Malakowturm so verfaellt.
Eine hier ansaessige Fa. wirbt fuer seine Sicherheitstechnik.
Der Turm ist riesig. Deswegen hat man immer diese stuerzenden Linien.
Ab hier knipst die Kompaktkamera.
Hier gehts zum Museum.
schmiedeeisernes Schlaegel + Eisen
Was hat die Muelheimer Huette mit der Dortmunder Zeche zu tun?
Blick auf Malakowturm + Lohnhalle
Ein Untertagetelefon?
In dem Gebaeude links ist das Museum.
aus der abfahrenden Bahn fotografiert


4. Kokerei und Zeche Hansa in DO-Huckarde

Eigentlich ist nur dieser Turm der Kokerei Hansa heute beleuchtet.

 

30.11.2018 Dortmund, Dortmund-Huckarde

Eigentlich habe ich heute gute Bedingungen; ich bin frueh in Dortmund und die blaue Stunde beginnt gerade trotz vieler Wolken. Spektakulaer wie die Kokerei Zollverein in Essen ist die Kokerei Hansa heute aber nicht beleuchtet und ich stehe bereits um 17 Uhr vor dem verschlossenen Eingangstor. Und der Foerderturm der Zeche Hansa ist ja nicht zur Dekoration erhalten geblieben. Soweit ich weiss, pumpt er Grubenwasser. Nachts ist der schlichte Turm jedenfalls nicht wie etwa der Turm vom Bochumer Bergbaumuseum bunt angestrahlt. Etwas bunt ist nur die alte Schmiede der Zeche. Sogar das eher nichtssagende Kletterhalle-Bergwerk nebenan in einem alten Gebaeude von Kokerei oder Zeche ist besser beleuchtet als Zeche und Kokerei Hansa selber. Von der groessten Ruhrgebietsstadt Dortmund haette ich spektakulaerere naechtliche Eindruecke erwartet - vielleicht bei einem anderen Mal bei einer anderen Zeche.

 

Trotz der Wolken beginnt jetzt die blaue Stunde.
Emscherallee, Dortmund-Huckarde
Bei der Zeche Hansa wird Grubenwasser gepumpt.
Der Turm der Kokerei Hansa sieht schon interessant aus.
Aber mehr ist hier wohl nicht beleuchtet?
Nur einzelne Lampen sind an.
Das hatte ich mir anders vorgestellt.
Kurz vor 5 ist die ehemalige Kokerei schon dicht.
Viel Licht ist bei der Kletterhalle.
Das war wohl auch Kokerei- oder Zechengebaeude.
Sogar Baeume sind hier beleuchtet.
Die Kokerei dagegen ist kaum in Szene gesetzt.
Da ist schon fast mehr Licht bei der Eckkneipe.
Nochmal gucke ich am eh. Werkseingang.
Es bleibt bei diesen spaerlichen Eindruecken.
Auch der Foerderturm bleibt dunkel.
Ein wenig Licht ist bei der alten Schmiede.
Hier steht sogar eine Lore.
Aber das Licht reicht nicht aus.
Nur mit Muehe lese ich Glueck Auf.
Duesteres Dortmund-Huckarde, Bahnhof Parsevalstr.
Die Bahn kommt.
Am Dortmund Hbf ist wieder genug Licht da.