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Bergbau im Aachener Revier 4






8.) Grube + Halde Carl-Alexander in Baesweiler

Das waren die Foerdertuerme der Grube Carl-Alexander in Baesweiler.

 

6.10.2018 Uebach-Palenberg, Baesweiler

Eigentlich ist die Grube Carl-Alexander in Baesweiler ebenso wie die Grube Carolus Magnus in der Nachbarstadt Uebach-Palenberg so eine eh. Steinkohlenzeche, von der fast nichts mehr da ist. Von Carl-Alexander ist gerade mal ein Zechengebauede in der Baesweiler Carlstr. erhalten geblieben. Aber wenn man gemuetlich von Uebach-Palenberg nach Baesweiler zu Fuss geht wie ich das heute bei sommerlicher Temperatur tue, sieht man doch auf Schritt und Tritt zahlreiche Bergbauspuren beider Zechen. Kein Wunder ist das, weil der Bergbau im Aachener Revier ist uralt und natuerlich sind die kleinen Staedte von den einst maechtigen Bergwerken noch stark gepraegt z.B. auch durch die vielen stilvollen Zechensiedlungen. Trotz mir etwas fehlender Landmarke auf dem Haldengipfel ist der CarlAlexanderPark ein spannendes Naherholungsgebiet auf einer praktisch laengst zum Dschungel bewachsenen Steinkohlehalde geworden, wo auch viele Infos zum Bergbau in der Region zu finden sind. Der Panoramablick vom Haldengipfel ist grossartig.

 

Mal wieder fahre ich ins Dreilaendereck, die Euregio Maas/Rhein.
Ich gehe vorbei an der eh. Zeche Carolus Magnus in Uebach-Palenberg.
Gegenueber entdecke ich im Vorgarten eines Zechenwohnhauses diese Lore.
Praechtig.
vorbei an Halde Carolus Magnus mit dem Wasserturm der Zeche
Der Turm soll begehbar sein.
Carl-Alexander-Str. in Uebach-Palenberg
Und hier ist schon die Halde Carl-Alexander.
Ausser dem Bergbau ist hier die Via Belgica, eine alte Roemerstrasse, interessant.
Nicht nur wg. der bruetenden Bussarde suche ich den offiziellen Weg.
Das scheint Zechenmauer zu sein.
Birken wachsen auf Halden prima.
CarlAlexanderPark
In dem roten Haus beginnt der Haldenaufstieg.
Geschichte der Grube Alexander
hist. Foto
noch Infos
noch ein hist. Foto
Diese Stahlkonstruktion fuehrt auf den Haldengipfel.
Nun habe ich den hoechsten Punkt erreicht.
Statt einer Landmarke ist dieser rote Kreis auf dem Haldengipfel.
Der Panoramablick bis zur Eifel ist aber grandios.
Weitere Halden im Aachener Revier sind zu sehen.
Die Skizze erklaert ein bisschen, was man sieht.
Blick nach Alsdorf + in Bildmitte Foerderturm Schacht Anna
Schon klar, dass man nicht abseits der Wege gehen darf.
Wie eine Mondlandschaft
Direkt auf dem Gipfel waechst kaum was.
Infos zum Naturschutzgebiet Halde
Erst hier hinter der Halde ist das Ortseingangsschild.
das letzte Zechengebaeude von Carl-Alexander
Es ist nicht zugaenglich.
aus dem Bus fotografiertes Bergbaudenkmal
Das ist schon wieder in Uebach-Palenberg.

7.) Stollenmundloch der Grube Gouley in Wuerselen

Geblitztes Foto in den Stollen der Grube Gouley in Wuerselen

 

22.9.2018 Herzogenrath-Kohlscheid, Wuerselen, Kerkrade (NL), Herzogenrath

Vom Bahnhof Kohlscheid ist es nur ca. 3 km bis ins Wurmtal und zum Stollenmundloch der Grube Gouley in Wuerselen. Dieses wohl letzte Bergbaurelikt dieser Art im Aachener Revier ist von 1837. Der Stollen entwaessert immer noch die Alsdorfer Grube Anna, nachdem hier zuerst auch selber Kohle gefoerdert wurde. Von der Grube Gouley sind sonst nur wenige Relikte erhalten. So gehe ich nicht noch weiter nach Wuerselen hinein, sondern zurueck nach Kohlscheid + von da nach Herzogenrath. Auf der Roermonder Strasse ist die eh. Hauptverwaltung vom Eschweiler Bergwerksverein, dem die meisten Gruben im Aachener Revier angehoerten. Von Eschweiler nach Kohlscheid verlagerte er die Verwaltung wegen der Westwanderung der Kohlefoerderung. In Kohlscheid erinnern die Laurweg-Apotheke, die Laurwegstr. + Zechengebaeude an die Grube Laurweg, die mit der Wuerselener Grube Gouley zuletzt die Verbundszeche Gouley-Laurweg bildete. Auf der 1km langen Verlaengerung der Roermonder Strasse, der Neustr. (D) + der Nieuwstraat (NL) ist links alles hollaendisch und rechts die Haeuser + der Buergersteig sind deutsch und gehoeren zu Herzogenrath. Die Hollaender erinnern hier mit einer Voccartstraat an Grube Voccart in Herzogenrath und die Deutschen haben den Domaniale Weg, der an die Domaniale Mijn mit Schacht Nulland in Kerkrade erinnert.

 

nichtssagender Bahnhof Kohlscheid
Stadtgrenze Herzogenrath/Wuerselen
Die Wurm
Lore vor der alten Muehle
Hier ist schon der Weg Knopp.
In dem Garten steht eine weitere Lore.
Schraeg gegenueber ist das von mir Gesuchte.
Das ist das Stollenmundloch.
Rotes (eisenhaltiges) Wasser laeuft heraus.
ein uraltes Bauwerk
aber verriegelt + verrammelt
ungeblitztes Foto
Jetzt funktioniert mal der Blitz.
Durch das Rohr, wo das Licht ist, laeuft das Grubenwasser raus.
buntes Wasser aus dem Stollen
Das war der Foerderstollen der Grube Gouley.
von 1837
wieder so eine schwer lesbare Infotafel
Auch ein Zoom nuetzt kaum.
vermutl. das eh. Zechenhaus + die eigenartig geformte Lore
Wormdal zonder Grenzen - im Grenzland ist vieles 2sprachig.
alte Muehle-Lore von der Rueckseite
wieder an der Stadtgrenze Wuerselen / Herzogenrath
Es gibt auch eine Laurwegstr. + alte Grubengebauede der Grube Laurweg.
Da steht Eschweiler Bergwerksverein.
Hier war die Hauptverwaltung vom EBV,..
..,nachdem die Foerderung vom Inderevier zum Wurmrevier wanderte.
Voccartstraat (nach Grube Voccart in Herzogenrath) in Kerkrade (NL)
Hier ist links Holland + rechts Deutschland.
Der Domaniale Weg ist in Herzogenrath.
holl. Schilder an der Neustr. z.B. zu Schacht Nulland
Domaniale Mijnstraat in Kerkrade an Rotonde Neustr./Nieuwstraat
Diese Lore in Herzogenrath ist vermutl. von Grube Voccart.