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De Mijnstreek Zuidlimburg, Niederlande, 5







8.) Maastricht UNDERGROUND - Eine Fuehrung in den Grotten Zonneberg im St.-Pietersberg

Teilnehmer einer Fuehrung vor Werbebemalung in den Grotten Zonneberg in Maastricht

 

10.8.2019 Maastricht, Venlo-Tegelen, Venlo, alle NL

Fast entschuldigt sich die Frau, die mich und zahlreiche Andere auf Hollaendisch (und ein bisschen auf Deutsch) durch die Grotten Zonneberg fuehrt, dafuer, dass das hier keine Tropfsteinhoehle ist, sondern "nur" eine Mine. Aber gerade das interessiert mich ja. Zum ersten Mal bin ich hier untertage in einem Bergwerk, denn der Nachtigallstollen in Witten zaehlt ja wohl nicht. Grosse Bloecke des gelben Mergelsandsteins wurden hier gebrochen und als Baumaterial verwendet. Das wurde offenbar jahrhundertelang gemacht, aber wann man die Foerderung einstellte, weiss ich nicht. Es muss aber lange her sein, denn in dem Labyrinth von den 8-10 Meter hohen Gaengen mit den deutlich sichtbaren Abbauspuren gibt es nicht eine Andeutung von moderner Technik - nicht einmal eine elektrische Leitung ist verlegt. Und als mal kurz alle 3 mitgebrachten Grubenlampen ausgemacht werden, ist es wirklich stockduster. Die Bergleute haetten sich in dieser Dunkelheit wohl kaum aus diesem Labyrinth zum Eingang retten koennen. Ein bisschen zoegere ich, diesen Beitrag zum Thema De Mijnstreek dazuzuordnen. Aber Bergbau wurde hier ja auch betrieben und es ergeben sich hier auch staendig Bezuege zum Steinkohlebergbau. Z.B. zeigt uns die Fuehrerin einen schwarzbemalten Ort mit Tueren und einer anderen Oeffnung, den man einst Koenigin Juliana als Steinkohlezeche praesentieren wollte. So verstehe ich jedenfalls das, was sie auf Hollaendisch dazu erzaehlt.

 

Die einstige Bergbaugesellschaft (DSM=de Staatsmijnen) in Sittard
Der Wasserturm der einstigen Staatsmijn Maurits in Geleen-Lutterade
Bischoefe bzw. Heiligenfiguren nahe vom Bahnhof Maastricht
Wie ueberall in Holland gibt es hier viele Fahrraeder.
Noch immer gibt es "mein" Boot.
nachwievor mit Bed + Breakfast
Am St.Pietersberg wird Wein angebaut.
offenbar ganz erfolgreich
Das ist ganz in der Naehe vom Sammelpunkt der Grottenfuehrungen.
Bei zahlreichen Bauwerken faellt hier der gelbe Mergelsandstein auf.
Oben am Pietersberg sind eine Reihe sehr tiefer Pingen.
Noch eine Pinge. 4, 5 Meter ist die tief.
Aussichtsturm der Burg Lichtenberg
Infos dazu
Weit kann man maasaufwaerts bis Belgien gucken.
Burg Lichtenberg + evt. eine Zementfabrik?
Das ist eine Kalksteingrube.
Jetzt geht die Fuehrung los.
Wir haben den Grotteneingang erreicht.
Nur 3 Grubenlampen leuchten uns den Weg im Dunkeln.
Deutlich erkennt man die Abbauspuren an der Wand.
Sogar Werbebotschaften wurden in die Grube gemalt.
und eine Maerchenfigur
Das hier behandelt die Koenigsfamilie.
Hier stehen wir vor einem Ofen.
Hier konnten die Bergleute Brot backen.
So arbeiteten die Bergleute mit dem Stein.
Ohne die Extrabeleuchtung ist das besser zu sehen.
Dieser schwarzbemalte Ort war die "Steinkohlezeche".
So erzaehlte man es zumindest Koenigin Juliana.
Gerade geht die Gruppe einer anderen Fuehrung vorbei.
An verschiedenen Orten der Grube sind mit Kohle Bilder an die Wand gemalt.
La Liberte - Etwas franzoesisches im frankophilen Maastricht.
Hier ist ein religioeses Bild gemalt.
Hier sind ein Mammut + Dinosaurier gemalt.
Nun sind wir am Ende der Fuehrung angelangt.
Eine Gruppe mit Raedern - hier sieht man, wie hoch die Grotten sind.
Wieder draussen vor den Grotten - der Mergelstein ist weich + sandig.
ein Stollenmundloch?
eine kleine Kapelle
Ein Kohlfeld ueber der Maas
Blick zurueck zum Pietersberg
Bis zur Steinbruecke gehe ich an der Maas entlang.
In der Altstadt von Maastricht
Unmengen von Raedern an der St.-Servatiusbrug
Kiosk mit Souveniren
bunte Glasfenster im Bahnhof Maastricht
Das sieht aus wie Kirchenfenster.
Aus dem fahrenden Zug fotografiere ich die Ziegelei Wienerberger in Tegelen.
Vorher war es die Dakpannenfabriek Jos. Kurstjens.
Venlo: Diese freundlichen Menschen wollen von mir fotografiert werden.