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Im Museum von Essen-Kettwig


5. Der Schornstein der Ziegelei Asey

M.E. muesste rechts oben der Schornstein der Ziegelei Asey sein.?

 

13.6.2019 Kettwig, Kettwig vor der Bruecke

Erst zu Hause sehe ich, dass ich ja gestern im Museum vermutlich ein Foto gemacht hatte, worauf zumindest der Schornstein der Ziegelei Asey zu sehen ist. Alle sind ein bisschen ratlos, weil es in den bekannten Archiven (noch) so gut wie keine Infos zu dieser Ziegelei gibt. So gibt es keine Zahlen, keine Fakten und auch keine Fotos. Da ich inzwischen weiss, dass es unweit der Ziegelei Asey (<1km entfernt direkt an der Ruhr) noch eine weitere, aber bereits Anfang des 20. Jhdts. stillgelegte Ziegelei gab, muessen doch die Schornsteine rechts von der Bruecke auf der vermutlich ueber 100 Jahre alten Ansicht von Kettwig vor der Bruecke aus gesehen die Schornsteine dieser beiden inzwischen fast spurlos verschwundenen Ziegeleien sein?

 

Im Museum fotografiere ich eine alte Druckerpresse...
..Diverses z.B. einen Ziegelstein....
...und diese alte Kettwiger Ansicht.
Erst seit neulich weiss ich, dass unweit der Ziegelei Asey eine weitere Ziegelei war.
So vermute ich doch sehr, dass der Schornstein rechts oben von Ziegelei Asey ist.
interessante + wertvolle Gegenstaende in Vitrinen vom Museum
Auch die Lok ist von dem Kuenstler, der die Altstadt, die Haspel + den Bahnhof gemacht hat.
Das eh. Rathaus sieht eher schlicht, aber interessant aus.
Blick auf die Kettwiger Altstadt

4. Ein Unwetter entlaedt sich ueber Kettwig

Kurz vor dem Unwetter an der Ruhr - im Hintergrund die Ruhrtalbruecke in Mintard

 

25.4.2019 Kettwig, Kettwig vor der Bruecke

Auch beim naechsten Besuch im Museum Kettwig faellt mir in erster Linie auf, wie sehr der Schwerpunkt des Museums auf dem Thema Bergbau liegt. Das ist mir zum einen sehr vertraut, weil ich mich seit Jahren mit diesem Thema beschaeftige und zum anderen als gebuertiger + wohnhafter Ratinger ganz fremd. Klar ist, dass ich mich so inhaltlich schwer in das Projekt einbringen kann. Also bin ich wohl wegen dem Internet Teil der Projektgruppe? Aber meine Zeit als „Webmaster“ war doch so wenig erfolgreich, letztlich eigentlich sogar ein einziges Desaster. Ausser Spesen nichts gewesen. Nicht eine einzige von einstmals vielen Auftragswebseiten ist heute noch online – nur noch meine eigene.

 

Eindruecke von der Restaurierung der Zeche Erbenbank
Ruhrdeutsch....
...natuerlich auch in Kettwig
Blick von oben auf den Plenarsaal im Rathaus
eine chice Puppe
Zinnteller + Wappen von Kettwig
In dem Biergarten links trinken wir noch ein Bier.
Das rote Haus war Turbinenhaus der Tuchfabrik Scheidt.
Infos
Gleich entlaedt sich das Unwetter.
Noch geht es nicht los.
Jetzt aber - die Bahn faehrt aber nach Essen.
12 Minuten warte ich - kaum geschuetzt.

3. Eine Kohlenaak und ein Stollenmundloch der Bleigrube Thalburg in Heiligenhaus

Die Kohlenaak im Museum Kettwig hat natuerlich Kohle geladen.

 

11.4.2019 Kettwig, Heiligenhaus, Ratingen-Hoesel

Eigentlich ist es doch mehr die Ruhr und die Ruhrschifffahrt und die Zugehoerigkeit Kettwigs zum Ruhrgebiet, die den Unterschied zwischen Kettwig und Ratingen und dem uebrigen Kreis Mettmann ausmachen, merke ich diesmal im Museum Kettwig. Da sind einige markante Ausstellungsstuecke, die sich auf die Ruhrschifffahrt beziehen wie eine alte Kohlenaak. Steinkohlebergbau gab es ja nur hier, aber in Heiligenhaus, ebenfalls wie Ratingen im Kreis Mettmann, gab es immerhin Erzbergbau. Unweit von da, wo ich schon mal nach Relikten der Zeche Thalburg suchte, zeigt mir Rainer anschliessend an die Projektsitzung ein Stollenmundloch dieser ehemaligen Blei- und Zinkgrube. Es ist sogar ein ganz interessantes Stollenmundloch mit Fledermausschutzgitter, wo man weit in den Berg hineingucken kann. Das Stollenmundloch ist direkt an einer Strasse und wir sehen von hier aus eine Bushaltestelle. Aber keine Infotafel informiert ueber dieses rare Relikt; niemand sonst interessiert sich dafuer, niemand hier weiss etwas davon. Kopfschuettelnd gehen wir zum Auto und fahren dann nach Ratingen-Hoesel zu einer Eisdiele.

 

Mintard war Stadtteil von Kettwig + gehoert seit 1976 zu Muelheim.
Stadtwappen von Kettwig mit Doppelkopfadler + Ruhrbruecke
Schaetze der Erde
Bergknappe aus Oberschlesien
Bei der Karte von Duisburg sind alle Himmelsrichtungen vertauscht.
In Heiligenhaus bekomme ich ein Stollenmundloch gezeigt.
prima mit Fledermausschutzgitter
So kann man in den Berg hineingucken.
Leider habe ich keine Lampe dabei.
Direkt an der Strasse; aber niemand sonst interessiert sich dafuer.

2. Vom Museum von Kettwig zum Bahnhof Kettwig-Stausee

Modell einer Haspelanlage zum Foerdern der Steinkohle

 

28.3.2019 Kettwig, Kettwig vor der Bruecke

Den Unterschied von Ratingen zu Kettwig macht der Bergbau aus, der in Ratingen nicht betrieben wurde. Jedenfalls gab es keinen Steinkohlebergbau im floezfreien Ratingen, wohingegen in Kettwig zahlreiche Zechen in hier oberflaechennahen Floezen Steinkohle foerderten. An einigen Stellen wie am ehemaligen Steinbruch Mitzwinkel sind sogar Floeze aufgeschlossen. Und natuerlich ist die Ruhr, an der Kettwig beschaulich gelegen ist, eindeutiger Beweis, dass Kettwig zum Ruhrgebiet gehoert. Heute sehe ich in der umfangreichen Buecherei des Museums auch das Buch ueber Ratingen mit dem gruenen Einband, das jeder Ratinger Abiturient bekommt. Ich kenne das Buch von meinen Geschwistern. Durch die verwinkelten Gassen der Kettwiger Altstadt gehe ich hinab zur Ruhrbruecke und dort hinueber zum Bahnhof Kettwig-Stausee. Hier ist der Ortsteil Kettwig vor der Bruecke, der einstmals nicht zur einmal sehr grossen Buergermeisterei Kettwig gehoerte - und das im Gegensatz etwa zu Werden und Heisingen.

 

Blick vom Plenarsaal zum Turm des eh. Rathauses/vom Museum
Detail einer der Vitrinen ueber Bergbau
So eine Haspelanlage foerderte z.B. bei Zeche Erbenbank die Kohle zutage.
Kirche und alte Haeuser
Von 1646 ist das Fachwerkhaus.
Waechter mit Hackebeil
idyllisch
Brueckencafe
Park mit Teich an der Ruhr
Vermutlich ist das die katholische Kirche.
Meistens ist die katholische Kirche groesser.

1. Im Museum von Essen-Kettwig

Detail eines Gemaeldes "an der Ruhr in Kettwig"

 

16.3.2019 Ratingen, Kettwig

Kettwig kenne ich seit meiner Kindheit als idyllisch an Ruhrufer und Kettwiger Stausee gelegene, damalige Nachbarstadt von Ratingen im ehemaligen Landkreis Duesseldorf-Mettmann. Oft fuhren wir am Wochenende hierhin und ruderten auf dem See und kehrten in einer der urgemuetlichen Lokale in der Altstadt ein. Einmal wanderte ich auch mit Freunden durch den Ratinger Stadtwald vorbei am Friedhof der ehemaligen juedischen Gemeinde von Kettwig vor der Bruecke und an Schloss Landsberg nach Kettwig. So ist das Museum Kettwig im alten Rathaus ein Stueck Heimat auch fuer mich. Relativ neu ist fuer mich, dass der 1976 zum Essener Stadtteil gewordene Ort wie das uebrige Ruhrgebiet sehr gepraegt vom ehemaligen Steinkohlebergbau ist. Auch hier gab es Zechen und ein Schwerpunkt des Museums ist das Thema Bergbau. Und die sich gerade heute zum ersten Mal hier treffende Projektgruppe wird als neues Thema die Zeche Schmachtenberg/Kanzel mit der Ziegelei Asey behandeln. Gerne will ich mich da auch mit einbringen, soweit ich das kann.

 

Regenbogen am zum Kettwiger Bahnhof baugleichen Ratinger Bahnhof
praechtige Farben
Die Ruhr in Kettwig; links ist eine Lore im Vorgarten des Kanuvereins.
Mineralien u.a. im Museum
Ein Relikt aus der Landwirtschaft
Ein Schwerpunkt des Museums ist der Bergbau.
Glocke aus der Muelheim-Selbecker Erzzeche Neu-Diepenbrock 3
Kettwig
Ein Lochstein, der die Grenze zwischen 2 Bergwerken markierte.
Ein Modell aus Holz des Kettwiger Bahnhofs
Vom gleichen Kuenstler ist das Modell der Kettwiger Altstadt.