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Ziegeleimuseum in Lage (Lippe)





Ein bisschen sieht so ein Ringofen wie ein Bergwerksstollen aus.

 

19.5.2019 Lage (Lippe), Hamm (Westfalen)

Wie die anderen LWL-Industriemuseen (Zeche Zollern, Henrichshuette Hattingen, Zeche Hannover, Schiffshebewerk Henrichenburg, Zeche Nachtigall), die ich schon kenne, ist auch das Ziegeleimuseum Lage ein sehr ueberzeugender Mikrokosmos, der mir die mir bisher weitgehend unbekannte Arbeitswelt einer Ziegelbrennerei gut erklaert. Schon von weitem sehen wir den schwarzen Rauch, der aus dem etwas windschiefen hohen Schornstein herausquillt. Und im Verlauf der Besichtigung der eh. Ziegelei wird uns die Verarbeitung von dunkelgrauem oder umbrafarbenem Lehm zu geformten Lehmziegeln bis hin zu in verschiedenen Ofentypen wie kleinem Feldbrandofen und sehr grossem Ringofen gebrannten Ziegeln gut verdeutlicht. Besonders der gar nicht runde, sondern ovalfoermige Ringofen fasziniert mit einer traditionellen, weil genial durchdachten Arbeitsweise, an dessen Ende einfache rote Ziegelsteine bis hin zu voellig gleichmaessigen glasierten Klinkersteinen stehen. Engagierte Ziegler erklaeren uns geduldig die Produktionsweise, wobei sie immer wieder ihre Erklaerungen unterbrechen muessen, um ueber dem Ofen Schippen von zerkleinerter Braunkohle in die vielen Ofenloecher nachlegen zu koennen, damit gerade jetzt wieder Ziegelsteine sachgemaess gebrannt werden.

 

Als erstes sehen wir den schwarzen Rauch.
Infos zum Lehmabbau
Lehmhuegel + 2 verschieden breite Bahngleise
Ziegelei Lage ist eins von 8 LWL-Industriemuseen.
Unsere Mitreisende aus Kettwig mit toenernem Pferd
Jetzt ist kein Rauch; aber es ist viel Betrieb.
Infos fuer Erwachsene + Kinder
Hier lagern gebrannte Ziegel.
Diese Art Lore kenne ich aus Wuelfrath vom Kalkabbau.
Individuell gestaltete Ziegel
Werkstatt mit Lehmgrube
wieder Infos
Das ist wohl Ausschuss.
Ziegeleigebauede mit Loren
Das ist ein Feldbrandofen.
eine urig verrostete Maschine
Detail dieser Maschine
Blick in ein Maschinenhaus
Hier lagern ungebrannte Ziegel.
Infos dazu
Hier ist einer von mehreren Eingaengen zum Ringofen.
Das sieht ja spannend aus.
Wie ein Bergwerksstollen
Vorsicht heiss!
Das ist ja ein tolles Fahrzeug.
Auch Rainer bewundert dieses Relikt.
Wegen dem langen Schornstein bekommt man gar nicht alles auf ein Bild.
Detail von diesem Fahrzeug
Detail2
Detail3
Detail4
Wieder aussen am Ringofen
Eigentlich ist ein Ringofen kreisrund.
Mit Braunkohle wird der Ringofen beheizt.
Hier ist es heiss vom Feuer.
Wg. der Luftzirkulation ist der Ringofen nicht rund.
Sicher sind auch die Ziegeleigebaeude aus hier gebrannten Ziegeln gebaut.
Wir gehen hoch auf die Ofendecke.
Der Ziegler schuettet in die Loecher Kohle nach.
In alle diese Loecher kommt Kohle hinein.
Hier wird erklaert, warum dieses System so funktioniert.
Alle 15 Minuten muss Kohle nachgeschuettet werden.
gebrannte Ziegel unterschiedlicher Qualitaet
Union-Briketts
Ein weiterer Ziegler erklaert uns etwas.
Das ist hier schon ein beeindruckendes Industriedenkmal.
Ausschuss; die Ziegel rechts unten sind zusammengeschmolzen.
Vermutl. durch zu viel Hitze sind die Klinker verformt, verfaerbt + zusammengebacken.
Die letzte Lore; wie bei einer Zeche im Ruhrgebiet
Gruppenbild von Wanderzieglern
ein ausgestellter Ziegelstein mit Text
Im Vordergrund ist die Lehmaufbereitung.
Ausserhalb vom Museum steht noch diese rostige Maschine.
Ueber Hamm fahren wir wieder heimwaerts.
Ausserhalb vom Maxipark bekommt man nur diese Elefantenansicht.