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Nachts in der Metropole RUHR 4





13. An der Henrichshuette in Hattingen

Die interessante Beleuchtung passt zum dramatischen Wolkenhimmel.

 

18.1.2020 Hattingen

Diesmal ist die Fotografiererei tueckisch. Zuerst sind die Bedingungen ja eigentlich ideal. Die Huette bzw. das Museum und besonders der Hochofen sind interessant ausgeleuchtet, es regnet nicht und der Himmel ist mal blau, mal zwar wolkenverhangen, aber auch dabei ueberwiegend tiefblau. Es ist also gerade die zum Fotografieren so ideale blaue Stunde. Erst zuhause sehe ich dann deutlich die stuerzenden Linien; natuerlich ist der gigantisch grosse Hochofen nicht einfach abzulichten; kein Wunder, dass Cousin Peters Arbeitskollege, den wir hier zufaellig fotografierend am Hochofen treffen, mit Stativ fotografiert und zahlreiche Positionen ausprobiert. Ich dagegen gebe mich zu leicht zufrieden mit oberflaechlich gut aussehenden Ergebnissen; bei den sich perspektivisch verjuengenden Linien kann ich dann auch zu Hause mit Photoshop nicht mehr viel retten.

 

Von dieser Seite bin ich noch nicht zur Henrichshuette gegangen.
Es ist inzwischen nachts.
Es hatte geregnet, ist aber jetzt trocken.
Der Himmel ist aufgerissen,...
...aber meist blau.
Mit der Funktion Nachtaufnahme blitzt die Kamera.
So erkennt man auch Details.
Das Museum ist noch offen.
Aber es wird nicht mehr eingelassen.
So kann ich nur versuchen, den Hochofen zu fotografieren.
Das ist schwer genug.
Nur hier sind die stuerzenden Linien etwas im Lot.
Die Gebaeude sind eben riesig gross.
Es sieht aus, als kippen die.
In der Altstadt von Hattingen 1
In der Altstadt von Hattingen 2

12. Feier 10 Jahre Kulturhauptstadt RUHR.2010 beim Zollverein in Essen

Bei dieser Gelegenheit ist der Doppelbock endlich mal gut ausgeleuchtet.

 

12.1.2020 Essen

Es regnet ein bisschen heute am Sonntagnachmittag, dennoch fahren wir zum Zollverein nach Essen. Denn jetzt ist der 2te Tag der Feierlichkeiten „10 Jahre Kulturhauptstadt RUHR.2010“ und da versprechen wir uns attraktive Angebote beim Welkulturerbe. Und so ist es dann auch. In einer Halle ist einer der originalen gelben Ballons aufgehaengt, ein Schachtzeichen, wie sie 2010 ueberall im Ruhrgebiet an Zechenstandorten ueber den ehemaligen Schaechten plaziert wurden. Und auf dem Weg von der Zeche zur Kokerei sind wie beim Parkleuchten im Grugapark Baeume mit buntem LED-Licht angestrahlt und das wirkt zusammen mit murmelnden Tonbandstimmen wie in einem Zauberwald. Leider ist an der Kokerei die Eislaufbahn nicht in Betrieb (war das schon oder kommt das noch?), aber so gehen wir mal in die urgemuetliche Kokereikneipe, von der ich bisher nur den ebenso urigen Biergarten davor im Sommer kenne. Und noch richtig viel los ist an der roten Rolltreppe zur Kohlenwaesche, dem Ruhrmuseum hoch, wo auf grosse Waende Bilder und Videos der Kulturhauptstadt (Motto: alle Bilder sind noch da) projeziert werden.

 

Das ist eins der Schachtzeichen, die 2010 ueber Zechenstandorten plaziert wurden.
Das Originalbanner von RUHR.2010
In einer der festlich geschmueckten Hallen
Zauberhaft sind diese beleuchteten Baeume.
Dazu murmeln Stimmen, steigen Daempfe auf...
ein richtiger Zauberwald
Weil Marion die Kokerei nicht kennt, gehen wir mal dahin.
Einfach, aber wirkungsvoll
Die urige Kokereikneipe
Trotz der Lichter ist es bei der Kokerei zu duester zum Fotografieren.
Fuer solche Effekte reicht das Licht aber allemal.
Zauberhaft
Eigentlich wollte ich ja nicht die Graeser im Vordergrund scharf haben.
Zu diesem chicen Museum gibt es keinen Einlass mehr.
Endlich mal erlebe ich den Zollverein in voller Festbeleuchtung.
An Kohlenwaesche/Ruhrmuseum ist noch richtig viel los.
Auch hier geht es um die Schachtzeichen - und andere Bilder.
Vorm Doppelbock werden Texte projeziert.

11. Zeche Monopol, Schacht Grillo in Kamen

Interessante Dekoration eines Ladens in Kamen

 

11.1.2020 Ratingen, Kamen

Es war doch besser, etwas frueher nach Kamen zu fahren, denn die Tage werden allmaehlich wieder laenger. Immerhin sehe ich so aber etwas mehr als neulich beim Bergwerk Haard in Oer-Erkenschwick, wo hier bei Schacht Grillo der Zeche Monopol unter buntem Farbenspiel die Sonne allmaehlich aufgeht. Die anderen ehemaligen Bergwerksbetriebe der grossen Verbundszeche Monopol sind meist in Kamens Zwillingsstadt Bergkamen, darunter die Schachtanlagen der Zeche Grimberg, auf denen waehrend und nach des 2ten Weltkriegs 2 schlimme Schlagwetterexplosionen mit vielen Toten passierten. Von Schacht Grillo hier in Kamen wusste ich gar nichts, bis ich ihn auf einem Fussweg von Kamen nach Bergkamen einmal zufaellig entdeckte. Nach diesem Besuch ist hier leider eine Maschinenhalle abgerissen worden. Jetzt befindet sich an dieser Stelle nur noch eine Wiese. Suedlich des Zechengelaendes gibt es noch die nicht sehr hohe, aber fast komplett mit Wald bestandene und sogar auf den Karten von Google Maps verzeichnete Halde Monopol.

 

In Ratingen scheint ja Vollmond.
In Kamen auf der Luenener Str. ist sogar 2mal Vollmond (mit Spiegelung).
Interessante Ladendeko mit Bergbaubezug
Hier bin ich schon beim Foerdergeruest.
Ab hier fotografiert meist die Spiegelreflex.
Das ist die komplett erhaltene Zechenverwaltung.
Sonst ist eigentlich nur das Geruest da.
Seile sind noch um die Seilscheiben.
Hier war eine Werkshalle.
Hier ist oder war jedenfalls die Foerdermaschine drin.
Naeher angucken darf man es ja nicht.
Eine von 2 Protegohauben, die ich hier sehe.
Hinter der Maschinenhalle ist noch eine Protegohaube.
Blick nach oben.
So sieht es gegenueber in der Stadt aus.
Hier ist die Halde Monopol mit typischem Wegenetz.
Eine Landmarke gibt es.
Aber keinen Panoramablick
Jetzt ist die Zeche rosa gefaerbt.
Der Himmel um das rote Foerdergeruest von Schacht Grillo ist schweinchenrosa.
Geruest + Verwaltung von Barbara- + Luenenerstrasse.
Noch gibt es oestlichere Sehenswuerdigkeiten im Ruhrgebiet.