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Spuren des Bergbaus in Mülheim 2
Lore im Vorgarten eines der Häuser auf der Mausegattstraße

 

4.11.2012

Es kann doch nicht sein, dass die einzigen Spuren, die man in Mülheim an der Ruhr mit seinen über 150 Jahren Bergbauvergangenheit noch findet, ein paar Strassennamen und ein paar kümmerliche Gedenktafeln sind. Das denke ich, während ich im 753er Bus gerade durch den ehemaligen Mülheimer Bergarbeiterbezirk Selbeck fahre.

Man kann aber ja recherchieren und so fahre ich heute bis zur Endstation Mülheim Heißen Kirche mit und gehe die Paul-Kosmalla-Straße entlang bis zur Mausegattstraße. Und hier ist eine prächtige Bergarbeitersiedlung, die Siedlung Mausegatt/Kreftenscheer mit roten Häusern und einem Park mit Grubenlok und Loren und Gedenktafeln. Ich überlege kurz, ob ich mich zu den 2 Männern mit dem großem weissem Hund an die Trinkhalle an der Ecke Velauer Straße/Mausegattstraße stellen soll - da erfahre ich sicher noch etwas mehr über den Bezirk hier - aber ich mag nicht wie die schon vormittags Bier trinken.

Die zweite Spur, die ich herausgefunden habe, ist aber nicht sehr ergiebig. Dazu muss ich zur Kirche vom Bezirk Heißen zurückgehen und ein Stück die Hardenbergstrasse hineingehen bis zum Wiescher Weg. Hier war die Zeche Wiesche und jetzt ist an gleicher Stelle eine Metallfabrik. Aber von der Zeche ist Nichts übriggeblieben bis auf evt. ein paar alte Backsteingebäude auf dem umzäunten Werksgelände.

 

Mit dem Bus fahre ich an diesem ehemaligen Heim für Bergarbeiter in Selbeck vorbei.
Lok mit Loren Velauer Straße/Mausegattstraße in Mülheim-Heißen
Das umgedrehte Bergarbeitersymbol bedeutet das Zechenende
Endlich mal ein bisschen Information
In der Siedlung Mausegatt
Es war Halloween
Freiluftausstellung
Sehr viel Information
Glückauf Glückauf
Schrifttafel auf der Lok
Schon eher ein gehobenes Wohnviertel
Skulptur eines Bergmanns
wunderbare Backsteinhäuser
Selbst die Autos werden in passendem Farbton gekauft.
Gefällt mir noch besser als die Siedlung Eisenheim in Oberhausen
Die Siedlung mit dem Park mit Infotafeln, Grubenlok und Bergmann
Hier war die Zeche Wiesche
Jetzt ist an gleicher Stelle eine Metallfabrik.
Höchstens stammen die alten Backsteinbauten noch von der Zeche.
Foto Eigentümergemeinschaft Zeche Wiesche 1904
Die Strassennamen haben mit dem Bergbau zu tun.
Nix los am Marktplatz in Mülheim-Heißen an einem Sonntagmorgen.
Die Straßenbahn ist schneller als die Autos auf der A40.
Bis nach Essen hinein fährt die Bahn auf dem Mittelstreifen der A40.
Viel Licht ist heute nicht trotz Grubenlampe (aus dem Kunstwerk Steile Lagerung)