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Bergbau + Stahl.. in Essen 5





16.) Bilder von Holger Schauerte vom Stollen (der Zeche Rudolph?) bei Schloss Oefte

Mit freundlicher Genehmigung von Holger darf ich seine Bilder benutzen.

 

22.3.2021 Essen-Kettwig

Das ist ja eine Ueberraschung, als ich diese Fotostrecke oeffne, wovon mir der Emailschreiber aus Fischlaken den Link geschickt hatte. Am Samstag gerade war ich noch bei dem Stollen bei Schloss Oefte, von dem nicht nur ich ausgehe, dass es nicht nur ein Luftschutzstollen aus dem 2ten Weltkrieg war, sondern dass hier die Stollenanlage der Zeche Rudolph im Krieg zu einem solchen Bunker umgebaut wurde. Selber hatte ich mich vor Wochen, wo ich schon mal hier war, gar nicht durch die schmale Oeffnung hineinzwaengen koennen / wollen. Und ich konnte mir auch gar nicht vorstellen, wie interessant es da drinnen aussieht. Der Fotograf erlaubt mir freundlicherweise, seine Bilder zu benutzen.

 

Nur im Nachtigallstollen in Witten war ich bisher.
Sonst sind ja Stollen hermetisch abgeriegelt.
In manche Stollen kann man hineingucken.
Es gibt Leute, die legen Wert auf den Schutz der Fledermaeuse...
..die in solchen Stollen wohnen.
Tatsaechlich ist das der Stollen, den ich von aussen auch kenne.
Ich habe ja sogar hineinfotografiert.
Nur der Eingang war mir viel zu schmal.
Natuerlich will ich selber mal in so einen Stollen.
Und meine eigenen Fotos machen.
Sogar Wasser steht in manchen Raeumen.
Das sieht klasse aus.
Es ist wohl ratsam, mit Helm und Gummistiefeln hier hineinzugehen.
Denn ab und zu faellt was von oben herunter.

15.) Von der Zeche Emilie in der eh. Gemeinde Laupendahl und der Zeche Rudolph

Grubenwasser der Zeche Rudolph fliesst unter der Laupendahler Landstr. ab zur Ruhr.

 

31.1.2021 Essen-Kettwig, eh.Laupendahl im Landkreis Duesseldorf-Mettmann

Ganz nahe an der Stadtgrenze zu Ratingen gab es in Kettwig vor der Bruecke auch eine Steinkohlenzeche, die sogar 1954 noch einmal als Bergwerk angemeldet wurde, aber dann gaben die Zechenbesitzer noch vor der Wiederinbetriebnahme auf. Bei der Spurensuche finde ich konkret nur die Montebruchstrasse nahe vom S-Bahnhof Kettwig Stausee, die nach dem Bau Montebruch als einem von 4 Bauen der Zeche Emilie benannt wurde. Zufaellig entdeckte im 19. Jhdt. jemand in einem Steinbruch ein offenbar ergiebiges Steinkohlenfloez. Ich vermute das unterhalb der Laupendahler Hoehe ueber der S-Bahnlinie nach Ratingen / Koeln bzw. Essen. Viele Spuren dagegen gibt es noch von der Zeche Rudolph und deren bekanntestes Relikt, die Maschinenhausruine von Schacht Wilhelm sah 1926 kaum anders aus als heute.

 

Die Montebruchstr. als Spur der Zeche Emilie vor der Laupendahler Hoehe.
Der Steinbruch + das Floez waren vermutlich im Felsengebirge oberhalb der S-Bahn.
Auch nahe der Quelle Werdener Str. war einer von 4 Bauen der Zeche Emilie.
Von der Quelle sind es etwa 2 km Fussweg bis Schloss Oefte.
Neben Schloss Oefte war die jetzt zurueckgebaute Zeche Rudolph.
Rotes Grubenwasser erinnert deutlich an die Zeche.
An 2 Stellen fliessen grosse Wassermassen aus eh. Stollen + 3. Sohle.
Hier faellt Grubenwasser in einen kleinen Schacht.
Dann fliesst das Wasser durch eine Roehre zur Ruhr ab.
Bis auf die Bergschaeden ist der Rueckbau der Zeche ja gelungen.
Blick von der Ruhr zur anderen Strassenseite der Laupendahler Landstrasse.
Luftbild von 1926 der Zeche Rudolph auf Geoportal Essen
Nur etwas Efeu ist 2013 ueber die Ruine gewachsen.

14.) Die Baustelle im Loewental in Werden ist weg.

Nach ein paar Metern scheint der Stollen der Zeche Muehle eingestuerzt zu sein.

 

15.3.2020 Essen-Werden

Das ist diesmal vermutlich mein kuerzester Ruhrgebietsausflug ever. Dass die Baustelle im Loewental weg ist, hatte ich schon neulich von der S-Bahn aus gesehen. Und das Loch beim Stollenmundloch der Zeche Muehle ist noch da. Diesmal leuchte ich mit der kraeftigen Lampe hinein. Nur etwas mehr als zuletzt ist jetzt aber zu sehen. Der Stollen scheint nach ein paar Metern eingestuerzt zu sein. Mauern aus unterschiedlicher Zeit sollen den Zugang verhindern. Nachdem ich Fotos gemacht habe, habe ich noch 10 Minuten Zeit bis zur naechsten S-Bahn. Tatsache bekomme ich die Bahn und fahre damit die 4 Stationen wieder nach Hause.

 

Der Wanderweg am geol. Profil Loewental ist wieder freigegeben.
Der Felsen wurde gegen Steinschlag gesichert.
Der Geopark informiert ueber z.B. die zahlreichen Floeze hier.
Sandstein wurde in Steinbruechen abgebaut.
Steinkohle wurde wie hier bei der Zeche Muehle gefoerdert.
Immer noch kann man in das Stollenmundloch gucken.
Diesmal benutze ich die mitgebrachte Lampe.
Vermutlich wurde auch der Stollen im Krieg zum Bunker umfunktioniert.
Es sieht aus, als ob der Stollen eingestuerzt ist.
Mauerarbeiten aus verschiedenen Zeiten
Ueber dem Graffiti sieht man noch die aelteste Mauerart mit Bruchsteinen.
10 Min. habe ich fuer den Weg zum S-Bahnhof (hinter dem Bergamt links).

13.) Stollenmundloch der Zeche Muehle im Loewental

Durch ein kleines Loch kann man derzeit in den Stollen der Zeche Muehle gucken.

 

17.1.2020 Essen-Werden

Zuerst uebersehe ich am Bergamt Werden den Wanderweg hinunter ins Loewental; dann finde ich ihn im Dunkeln doch und gehe da entlang, obwohl da derzeit eine Baustelle ist und der Felsen gesichert wird wie vor 2 Jahren in Kettwig am Steinbruch Mitzwinkel. Von der S-Bahn aus hatte ich neulich gesehen, dass am Stollenmundloch der Zeche Muehle neu ein Loch ist. Das muss ich sehen. Wer weiss, ob das nach Beendigung der Baustelle noch da ist. Allerdings sind hier viele Werkzeuge und zum Teil sogar laufende Maschinen, so dass ich nur schnell zwei Fotos in das Loch am Stollenmundloch hineinfotografiere und sofort weitergehe, weil ich damit rechnen muss, von Bauarbeitern des Platzes verwiesen zu werden. Aber niemand ist da; es ist wohl zum Glueck noch zu frueh. Am anderen Ende vom Loewental gehe ich dann den Berg hoch bis etwa da, wo ein Ausflugsrestaurant ist und man eine schoene Aussicht ueber die Ruhr mit Stauwerk und der Villa Huegel hat.

 

Rushhour fruehmorgens in Essen-Werden
Normal ist im Loewental unter dem Bergamt ein Wanderweg.
Jetzt ist eigentlich wg. Felssicherungsarbeiten abgesperrt.
Material, Werkzeug steht herum, Maschinen laufen.
In dem Stollenmundloch ist neu ein Loch.
Das wird vermutlich nicht lange offen bleiben.
Blick in den Stollen
Noch ein Blick
Vermutlich ist Arbeitsbeginn bei der Baustelle spaeter.
Hier bin ich wieder sicher.
Ich gehe den Berg hoch bis fast zu dem Restaurant r.o..
eine kleine Bergwanderung
Blick zum Stauwerk im Baldeneysee + Villa Huegel
Am eh. Bergamt ist mein morgendlicher Rundweg zu Ende.

12.) Kulturlandschaft Deilbachtal in Essen-Kupferdreh

Trotz der Baustelle ist der Deilbachhammer fuer Besucher offen.

 

31.7.2019 Essen-Kupferdreh

Zum 4ten Mal innerhalb von anderthalb Wochen fahre bzw. gehe ich heute ins Deilbachtal. Das bei Bauarbeiten freigelegte Stollenmundloch „Schwarzer Adler“ bei der Karl-Funke-Stiftung, von dem ich Fotos im Internet gesehen habe, ist nicht nur unzugaenglich; auch der Blick darauf ist versperrt. Dafuer ist in einem Waldstueck dahinter an der Nierenhofer Str. sehr wahrscheinlich der Rest vom Mundloch der Hardenbergischen Kohlenwerke zu erkennen. Heute gucke ich mich im Deilbachtal dann ein bisschen am Deilbachhammer um, der gerade instandgesetzt wird. Die anwesenden Bauarbeiter stoert es nicht einmal, dass ich in das offenstehende Hammergebaeude hineingehe, obwohl auch hier eindeutig eine Baustelle ist. Aber der ehemalige Eisenhammer ist ja auch ausdruecklich ein Museum und zwar ist er sogar eine Aussenstelle vom Ruhrmuseum vom Welterbe Zollverein. Bei der Zeche Victoria finde ich dann am Rand vom Parkplatz des Discounters die Tafel vom Hauptschacht der Zeche neben einer wie ein Kanaldeckel aussehenden Schachtabdeckung. Etwa 30 Meter entfernt ist eine weitere dieser Abdeckungen, die, vermute ich mal, vom Wetterschacht der Zeche ist? Auf der anderen Seite der eh. Prinz-Wilhelm-Bahn und vom Deilbach ueberragt der etwas schiefe Schornstein einer alten Ziegelei die Baeume.

 

Bei Bauarbeiten wurde hier nebenan das Stollenmundloch "Schwarzer Adler" freigelegt.
Ecke Kupferdreher Str./Nierenhofer Str. sind auch Reste eines Stollenmundlochs.
Gebaeude des Kupferhammer + Zementfabrik
Fossilien im Steinbruch Deilbachtal
Der Deilbachhammer ist derzeit eine Baustelle.
Infos zum Deilbachhammer
Hier gibt es auch eine Bruecke ueber den Deilbach.
Ruhrlandmuseum Essen
Der Weg ueber den Deilbach ist gesperrt.
Dafuer steht diese Tuer offen.
Das sieht ja interessant aus.
Auch wenn man mir das mal erklaeren muesste.
Jedenfalls ist das ein stilvolles altes Bauwerk.
Gut, dass jemand es instandsetzt.
mithilfe z.B. von Spendengeldern
Die Hundebruecke lasse ich diesmal rechts liegen.
Im Abstand von etwa 30 m sind 2 identische Abdeckungen.
Hier war der Victoriahauptschacht.
Gegenueber sieht man den Ziegeleischornstein.
Gebaeude sind von Zeche Victoria noch einige erhalten.
Trotz der Duerre ist etwas Wasser im Himmelscroner Erbstollen.
Links lasse ich - nun auf dem Rueckweg - die Deiler Muehle liegen.