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Untertage im Ruhrgebiet



2. Im Tunnel der Hespertalbahn in Essen-Heidhausen

Das ist kein Bergbaustollen, sondern war Tunnel der Hespertalbahn.

 

8.4.2021 Velbert-Hefel, Essen-Heidhausen

Diesmal gehe ich in Begleitung zur Tunnelbefahrung. Peter will nicht mit hineingehen, aber es ist gut so, dass er draussen wartet. Notfalls kann er die Suchmannschaft holen. Mit Gummistiefeln klettere ich nun also durch das Portal beim Oberhesperhof in Essen-Heidhausen, dem Gegenstueck zum anderen Portal der ehemaligen Erzbahnstrecke in Velbert-Hefel, wo man nicht hineingehen kann. Es ist wie neulich im Stollen am Stauwehr in Essen-Werden erstmal beaengstigend, nun im Stockdustern im Tunnel der Hespertalbahn zu sein und das Rausklettern ist wie in Werden noch umstaendlicher als das schon sehr umstaendliche Reinklettern, aber das muss ja sein. Und das Fotografieren ist schwierig, wo ich gleichzeitig mit der Lampe leuchten muss. Nur manchmal funktioniert naemlich der Kamerablitz.

 

Am Zechenweg in Velbert waren die Erzgruben Ver. Glueckauf und Eduard III.
Aus diesem indirekten Bergbaurelikt stroemt rotes Wasser.
Hier fuhr einst die Hespertalbahn Erze aus den Gruben von Velbert + Heiligenhaus.
Schienenreste; vielleicht ist das der Grund fuer das rote Wasser.
Interessant
Aber das ist mir wirklich zu eng.
Ich kann ja zoomen.
Peter wartet draussen.
Das sind alles Schienenreste.
Landhaus Stolberg erinnert an Zeche Stolberg, auch eine Erzzeche.
Velbert Hespertal
Und hier ist bereits Essen, Hespertal.
Hier muss ich jetzt durch.
Gewoehnungsbeduerftig,...
...hier zu fotografieren.
Ich bin zwar jetzt drin,....
..aber die Kamera knipst nicht das, was ich will.
Auf jeden Fall brauche ich das zusaetzliche Licht.
Ganz im Dunkeln blitzt die Kamera nicht.
Das geht ja einigermassen.
Blick zurueck
Gut, dass ich Gummistiefel anhabe.
Weiter hinein gehe ich aber nicht.
Nun gehe ich durch das Wasser zurueck zum Portal.
Das Herausklettern ist wieder sehr muehsam.
Draussen passt Peter auf.
Nun muss ich nur die rote Tuer wieder zumachen.
Diesen Wanderweg oben kenne ich noch nicht.
Es ist der Bergische Weg.
Landschaft wie in der nahen Elfringhauser Schweiz
Holger war auch in diesen Tunnel weiter hineingegangen.
Dieses Bild und das vorherige: Holger Schauerte

1. Im Stollen am Stauwehr in Essen-Werden

 

3.4.2021 Ratingen, Essen-Werden

Natuerlich denke ich an die Warnung von Rainer, in so einen Stollen nie alleine und wenn mit anderen, dann nur mit Helm, Gasmessgeraet + Lebensretter zu gehen. Aber angesichts des Lochs in dem sonst gruendlich gesicherten Stollenmundloch? will ich schon mal wenigstens um die Ecke gucken und so muss ich klettern. Das von irgendjemand in die Wand gehauene Loch (Holger sagt, er war es nicht + ich war es auch nicht) ist eigentlich gross genug, aber es ist umstaendlich reinzukommen und noch viel mehr, wieder herauszukommen. Aber da hilft natuerlich der Wille. Immerhin blitzt die Kamera ein paar Mal + weiter hinein gehe ich ja gar nicht.

 

Auf dem Weg zum Bahnhof komme ich am Ratinger Marktplatz vorbei.
In Werden endet der Kettwiger Panoramasteig.
Hier ist schon das Stauwehr.
Fischreiher + Enten
Wie eine Litfasssaeule
Auch der Baldeneysteig ist hier.
Da hat aber jemand gehaemmert.
Durch den Sehschlitz bekommt man keine guten Bilder.
Durch das neue Loch sehe ich ein bisschen mehr.
Natuerlich will ich wissen, wie es da weitergeht.
Auch hier wurden Ziegelsteine rausgebrochen.
War das urspruenglich Bergbaustollen? Der Amselmusstollen?
Jetzt bin ich drin.
Hier blitzt die Kamera mal tadellos.
Das geht nur mit der zusaetzlichen Lampe.
Und hier ist auf die Mauer links scharfgestellt.
Ohne zusaetzliches Licht geht es nicht.
Hier stoeren die Spinnweben.
Weiter gehe ich nicht.
Blick vom Stollen auf den Baldeneysee
Wieder in Freiheit knipse ich den Schwan auf dem See.
Drueben ist der schoene Park auf der Brehminsel.
Brehminsel 2
Brehminsel 3
Brehminsel 4
Holger war noch weiter in den Stollen am Stauwehr hineingegangen.
Dieses Bild + das davor sind von ihm.