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Ausfluege mit dem Rad



12. Gedenkstaette KZ-Aussenlager Kalkum

Ganz neu ist das Denkmal mit dem KZ-Haeftling an der Kalkumer Schlossallee.

 

26.11.2021 Ratingen, Duesseldorf-Kalkum

Von dem unvermuteten neuen Mahnmal im Kalkumer Forst bin ich so abgelenkt, dass ich meinen Plan, nach Kaiserswerth zu fahren und dann eventuell mit der Faehre, aufgebe. Ganz unvermittelt steht da dieses rostige Denkmal eines KZ-Haeftlings mit Gitter und 2 Infotafeln am Rand der Kalkumer Schlossalle. Das fotografiere ich natuerlich und fahre noch ein Stueck weiter zum Kalkumer Schloss, wo der Schlossgarten herbstlich bunt ist. Anstatt noch das kurze Stueck zum Rhein zu fahren, kehre ich wieder um und gucke mir das Denkmal noch etwas genauer an.

 

Heute will ich mit dem Rad an den Rhein fahren.
Aber dann sehe ich diese neue Gedenkstaette.
Interessant, von diesen KZ-Aussenlagern habe ich noch nie gehoert.
Allerdings habe ich schon etwas von Kalkumer Zwangsarbeitern gelesen.
Auf dem Weg zum Rhein komme ich am Schloss Kalkum vorbei.
Hier war frueher das NRW-Landesarchiv.
Eine Ente schwimmt auf einem von 2 Wassergraeben um die Burg.
Von 4 Steinbruecken kommt man zum Schloss.
Das ist einer von 4 Eingaengen.
Natuerlich ist das Schloss ein Denkmal.
In einer Ecke vom weilaeufigen Park ist dieses Haeuschen.
Jetzt habe ich hier eigentlich alles gesehen.
Ein Engel mit Trompete ist auf dem Tuermchen.
Ich fahre zurueck nach Ratingen.
Und gucke mir die Gedenkstaette im Forst Kalkum nochmal an.
Achtlos fahren die Autos vorbei.
Nur ich steige vom Rad.
In der Naehe vom eh. Kalkumer Bahnhof.. Wo da genau?
Bei dem rostigen Material faellt mir ein, wo eine weitere Spur ist.
Auch diese Skulptur vor St.Peter und Paul in Ratingen...
...erinnert an ermordete Kalkumer Zwangsarbeiter.

11. Der kleine Flughafen Essen / Muelheim

Mit diesem kleinen Flugzeug werden Rundfluege angeboten.

 

30.10.2021 Essen-Kettwig, Muelheim an der Ruhr

Gefuehlt ist diese Radtour noch laenger als die nach Oberhausen-Alstaden. Denn besonders die Auffahrt auf der Meisenburgstrasse in Kettwig ist lang und quaelend. Hier ist es zwar laendlich, aber es gibt gerade sehr viel Autoverkehr von z.Zeit vielen im Berufsverkehr genervten, oft hupenden Autofahrern. Schon gibt es auch durchgehend einen Radweg nebenan. An dem kleinen Flughafen, der zu gleichen Teilen in beiden Staedten liegt, gibt es gar nicht viel zu sehen. Immerhin sind hier heute eine Menge Flugbewegungen von kleinen Maschinen und ein paar Flugzeuge sind (allerdings hinter Gittern) am Rand des Flughafens abgestellt. Die Rueckfahrt ist nun etwas bequemer mit der langen Abfahrt wieder nach Kettwig hinein.

 

Nach Kettwig muss ich links fahren.
Fast voellig mit Herbstlaub bedecktes Haus in der Landsberger Strasse.
Die Graf-Zeppelin-Str. als erstes Indiz auf den Flughafen.
Kilometerweit fuehrt jetzt die Meisenburgstr. bergauf.
Rechts der Strasse ist eine grosse Schafherde.
Einige der Schafe gucken mich veraengstigt an.
Es ist fast so, als ob die sich ueber die Kontaktaufnahme beschweren.
Auch links ist ein weiter Blick ueber laendliches Gebiet.
Hier sehe ich links endlich die Flughafengebaeude.
Das gruene ist der Hangar fuer das Luftschiff.
Das ist ein etwas ungewoehnliches Verkehrszeichen.
Das ist die Stadtgrenze.
Dieses Luftschiff fliegt manchmal auch ueber Ratingen.
Mit Duesseldorf-Lohausen laesst sich das nicht vergleichen.
Oder gar mit dem neuen Berliner Grossflughafen BER.
der winzige Tower
Mit dieser Maschine werden Rundfluege angeboten.
Auch ein Flug mit dem Ballon ist sicher ein grosses Erlebnis.
der rote Baron vor dem Hangar fuer das Luftschiff
Die Maschine hat nur einen Propeller.
Und noch kleiner ist diese Maschine.
Bei der Rueckfahrt in Kettwig.
ein letzter schoener Oktobertag
Die Karte: Geobasisdaten des Landes NRW © 2021

10. Lintorf war einst eine Bergbaustadt

Screenshot RP: Lintorf war einst eine Bergbaustadt - am Broekmanschacht

 

1.10.2021 Ratingen-Lintorf, Muelheim-Selbeck

Zu einem kleinen Bergbauausflug fahre ich von Lintorf aus mit dem Rad einfach in den Druchter Wald. Hier ist an der Stadtgrenze Ratingen/Muelheim eine Infotafel mit auch ein paar Infos zum Bergwerk Diepenbrock von den Lintorfer Erzzechen. Unweit von hier ist an einem Waldweg die Maschinenhausruine der Zeche mit dem geheimnisvoll vergitterten Fenster an der Rueckseite noch gut zu erkennen. Im Gegensatz zu den zuletzt 2 anderen Lintorfer Erzzechen gibt es hier im Wald noch weitere Relikte von Bergwerk Diepenbrock wie die Lomanschaechte, Halden, Pingen.., aber ich habe heute keine Lust auf Brombeeren, Muecken & Co. Mein Rad hat einen Platten; zu Fuss bin ich zum Glueck schnell am Bus nach Ratingen.

 

Die Strasse in Lintorf heisst fast wie das eh. Bergwerk Diepenbrock.
Die Felder sind Lintorf, der Wald ist bereits Muelheim.
Stadtgrenze - die Infotafel ist bereits in Muelheim.
Dieser Teil vom Druchter Wald mit dem Bergwerk war einst auch Lintorf.
1929 kam ein Teil des Waldgebiets zu Muelheim, ein anderer Teil zu Duisburg.
Es ist selten in der Region, mal Infos zum eh. Bergbau zu finden.
Vom Bergwerk Diepenbrock sind in dichtem Wald noch Relikte konserviert.
Der Bach ist natuerlich nicht die Ruhr, sondern der Breitscheider Bach.
Vielleicht 500 m von der Stadtgrenze ist die Maschinenhausruine.
Bis in die 60er Jahre wurde das Maschinenhaus noch bewohnt.
Dann sackte es im feuchten Boden ab + wurde weitgehend abgerissen.
Eigenartig, dass an der Rueckseite ein Fenster vergittert ist.
Natuerlich ist das kein Stollen, sieht aber etwas danach aus.
Beim Blick ins Innere muss ich erst die Spinnennetze ueberwinden.
Der Raum scheint allerdings leer zu sein.
Eigenartig, dass dieser Teil vom Haus nicht abgerissen wurde.
Mit dem kaputten Rad warte ich auf den Bus in Lintorf.
hist. Bild am (laengst abgerissenen) Broekmanschacht in Lintorf