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Lost Places im Ruhrgebiet





14. Kalkoefen am blauen See in Ratingen

Deutlich sind die Spuren des Brandes des Kalksteins zu erkennen.

 

14.2.2024 Ratingen

Nur der uralte Kalkbrennofen an der Teichstrasse, wo noch deutlich Spuren vom Brand des Kalks an den Waenden zu erkennen ist, ist gut erhalten, vergittert und eine stilvolle Infotafel steht davor. Hier koennte ich mit etwas Muehe hineinklettern, bloss wozu? Vergammelt wirken die Kalkoefen oberhalb vom See, wo auch das Cafe mit dem schoenen Seeblick seit Jahrzehnten leer steht. Allein die Naturbuehne an einem der 3 Steinbruchseen ist aktiv + bietet dieses Jahr „Biene Maja“ an.

 

Das Schild warnt vor der mehrmals taeglich fahrenden Kalkbahn Wuelfrath-Duisburg.
In der Teichstr. steht dieses praechtige Industriedenkmal.
Das ist ein Kalkbrennofen von 1800.
Blick in eine der beiden Brennkammern
Zoom
Hier ist die andere Brennkammer.
Blick in die Brennkammer
Als ob erst vor Kurzem hier gebrannt wurde.
Es gibt noch eine dritte Oeffnung.
Der 2-Kammer-Brennofen war selten.
Zumindest wurde Kalk in Trichteroefen mit einer Kammer gebrannt.
Die Infos sind informativ.
Strecke der Kalkbahn, Verwaltung der eh. Ratinger Kalkwerke
Dieses Jahr zeigt die Naturbuehne Biene Maja.
Sonst ist alles am blauen See Baustelle.
Auch die Trichterkalkoefen sind umzaeunt.
Die Infotafel vergammelt.
Das Cafe steht seit Jahrzehnten leer.
In dem Biergarten mit Seeblick war ich frueher manchmal.
Die Zaeune sind kein Hindernis.
Schade, dass alles so heruntergekommen ist.
Es waere wichtig, diese Relikte zu erhalten.
wieder etwas Umzaeuntes
Auch das sieht interessant aus.
Die Kalkbahn faehrt an dem Elend Richtung Duisburg vorbei.
Die eh. Verwaltung, Kalkbahn Richtung Wuelfrath
eh. Wohnsiedlung der Textilfabrik Cromford

13. Im Hespertalbahntunnel zwischen Velbert + Essen 2

Der eh. Tunnel der Erzbahn aus Velbert steht unter Wasser.

 

10.2.2024 Velbert-Hefel, Essen-Heidhausen

2 jeweils 100 € teure neue Investitionen teste ich heute: 1. die Wanderschuhe sind super und 2. die Taschenlampe mit bis zu 3.700 Lumen scheint gut zu sein. So eine kraeftige Lampe hatte ich noch nie. Allerdings kann ich in den Hespertalbahntunnel diesmal auch nicht von der Essener Seite sehr weit reingehen / ihn nicht befahren. Er steht wegen dem derzeit so vielen Regen noch voller als sonst mit Wasser und etwas nasse Fuesse habe ich schon bekommen.

 

Am Limbecker Platz in Essen kaufe ich mir eine Lampe.
Derzeit erreiche ich Essen nur mit dem SEV - Bergbaudenkmal am Dom
Aber auch vom Velberter Zechenweg komme ich nach Essen.
Die Hespertalbahn war die Transportstrecke der Erze aus dem niederbergischen Land.
Noch bin ich in Velbert.
Erst bei diesen Schildern weiss ich, dass ich in Essen bin.
Noch ein 2tes Schild ist eine Spur zu Zechen im Sueden von Essen.
Dem Hesperbach fliessen Stroeme von Wasser hinzu.
Auch aus den Bergen fliesst Wasser.
Schon bin ich durch das Portal der Bahn geklettert.
Ich bekomme trotz Gummistiefel etwas nasse Fuesse.
Das geht schon mit dem vielen Licht.
Weiter hinein gehe ich nicht.
Die Mauern sind sonst deutlich zu sehen.
Auch hier sind derzeit gigantische Wassermassen.
Ich bleibe im vorderen Bereich.
Relikt aus der Zeit, als hier Zuege fuhren.
Nach anfaenglichen Problemen komme ich gut klar mit dem Licht.
Jetzt habe ich 2 gute Lampen.
Bis zum oberen Rand der Gummistiefel stehe ich im Wasser.
Besser gehe ich wieder zurueck.
Im Gegensatz zum Portal in Hefel kann ich mir den Zugbetrieb vorstellen.
Raus komme ich schwieriger als rein.
Geschafft. - noch die Tuer zumachen + die Kamera mitnehmen.
Nebenan ist Gut Oberhesper.
Hespermuehle heisst das hier.
Schneegloeckchen am Hesperbach
Deutlich sieht man die Trasse der Hespertalbahn auf der Wiese.
Ca. 0,5 km vom Tunnelportal war die Blaeufabrik.
Infos zum Lesen zur Blaeufabrik / zur Zeche Herrmann
Auch die Strasse heisst nach der Blaeufabrik.
Inzwischen bin ich wieder in Velbert, Kreis Mettmann.
Ich gehe zum anderen Portal des Hespertalbahntunnels.
Auch hier bekomme ich jetzt bessere Bilder.
Hier faellt es schwer, sich den Zugbetrieb vorzustellen.
am Zechenweg in Velbert-Hefel / der Berg der Deponie links
Die terrassenfoermige Landschaft soll aus der Bergbauzeit stammen.