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LOST PLACES:








9. Auf dem Weg zur Nachtscheinanlage in Velbert

Auf dem Weg zur Nachtscheinanlage komme ich am Tunnel der Hespertalbahn vorbei.

 

26.2.2026 Velbert, Essen

Natuerlich ist die Nachtscheinanlage in Velbert gar kein Lost Place. Eher ist sie genau das Gegenteil; denn sie wurde ja von einem Privatmann vor dem voelligen Abriss bewahrt und die Erinnerung an ihre Funktion als Lockvogel fuer Bombenabwuerfe im 2.Weltkrieg wurde erhalten. Aber die ganze ehemalige Bergbaugegend hier zwischen Velbert + Essen wirkt lostplacemaessig.

 

Am eh. Bahnhof Velbert komme ich vorbei.
Er liegt an der eh. Niederbergbahn (jetzt PanoramaRadweg).
Zur Nachtscheinanlage muss ich durch das Hespertal gehen.
Die Zechenrelikte z.B. von Grube GLUECKAUF lasse ich rechts liegen.
Auch das markante Mundloch von EDUARD III gucke ich diesmal nicht an.
Der Bergort Hefel ist mir durch Bergbauwanderungen gut bekannt.
Der Zechenweg muendet auf die Hefeler Strasse.
Hier liegt am Wegrand ein Bergbaurelikt.
Tatsaechlich ist es das Tunnelportal der eh. Hespertalbahn.
Unvorstellbar, dass hier einst Schmalspurbahnen mit Erz durchfuhren.
Um den Bergbaucharakter zu unterstreichen, ist das Wasser rot (eisenhaltig).
Das Landhaus Stolberg ist nach der eh. Grube STOLBERG benannt.
Am Stadtrand treffen das Ruhrkohlerevier + der Velberter Erzbergbau aufeinander.
Diesmal gehe ich nicht links durch den Weg Hespertal.
Links ist Essen, rechts Velbert.
Die Ludscheidtstr. heisst nach der Zeche Ludscheidt.
Irgendwo hier muss das sein.
Links kann man bis zum Baldeneysee gucken.
Ich vermute mal, dass hier der erhalten gebliebene Bunker ist.
Aber da fuehrt nur ein Privatweg hin.
So gehe ich eben wieder zurueck.
Am 21.3. habe ich hier ja einen Termin bekommen.
Infos gibt es...
... Auf der Webseite der Nachtscheinanlage: