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9. Letzte Etappe vom Moselcamino: Schweich – Trier (20,3 km)

Die ev. Kirche in Trier wirkt wie ein roemischer Palazzo.

 

19.9.2026 Schweich, Trier

Ganz ueberrascht bin ich, dass ich in der Dominformation in Trier die Pilgerurkunde bekomme, obwohl ich fast 1 ½ Jahre fuer diesen Camino brauchte und 4 Anlaeufe dafuer benoetigte. Aber den Pilgerpass schmuecken jetzt ja immerhin 27 Stempel darunter die von den nur 2 Pilgerherbergen am Weg. Mit einem Jakobsweg in Spanien laesst sich der Mosel-Camino eben kaum vergleichen.

 

Fuer 2 Tage habe ich mein Zelt auf dem Campingplatz in Schweich aufgebaut.
Der Platz ist beschaulich an der Mosel gelegen.
Schweich ist im Kreis Trier-Saarburg gelegen.
Hier ist der Moselcamino einigermassen gut markiert.
Im Ortszentrum ist die Kirche St.Martin.
Im Pfarrbuero bekomme ich einen Pilgerstempel.
Weitere Stempel in Schweich gibt es hier.
In diesem Cafe bekomme ich auch einen Stempel.
Viel los ist ja nicht in Schweich.
Aber ich bin ja auch zum Wandern hier.
Noch im Dunkeln erreiche ich dieses Caminokreuz.
Mit Jakobsmuschel
Ein Stueck weiter ist dieser Stein.
Pilgerweg nach Trier 2018
Dann gibt es wieder einen Kreuzweg mit vielen Stationen.
Ich habe den Trierer Ortsteil Ehrang erreicht.
Die bunten Fenster verbreiten ein schoenes Licht in der Kirche.
Auch bei Neubauten werden diese roten Steine verbaut.
Ueberall sind hier Wege und Felsen markant rot.
Nach einem anstrengenden Berganstieg folgt immer ein Bergabstieg.
Der heilige St.Jacobus
Etliche km gehe ich an roten Felsen und der Mosel entlang.
Am Fuss der Felsen sind Weinreben.
Der rote Felsen erinnert mich sehr an den Minettabbau im nahen Luxemburg.
Ueber die Kaiser-Wilhelm-Bruecke gehe ich nach Trier hinein.
An einer Hauswand ist Werbung fuer das Stadtmuseum.
Dann habe ich die Porta Nigra erreicht.
Das ist mal ein Lost Place der anderen Art.
Natuerlich ist es Weltkulturerbe.
Fuer 6 € Eintritt koennte ich es besichtigen.
Ich muss dafuer ein weiteres Mal nach Trier fahren.
Wegen der Renovierung sieht man von der Suedseite der Porta Nigra nicht viel.
Trier soll die aelteste Stadt Deutschland sein.
Ich suche nun den Dom.
Hier habe ich den Dom erreicht.
In der Dominformation bekomme ich die Pilgerurkunde.
Bis gestern habe ich da gar nicht dran gedacht.
Die ganze Innenstadt ist voll mit wunderbaren Haeusern.
Bei diesem monumentalen Bau denke ich an einen roemischen Palast.
Sehr ueberraschend ist hier die ev. Kirche.
Ev Kirchen sind meistens schlicht eingerichtet.
Dieses Haus sieht fast aus wie ein Schloss.
Die Kaiserthermen sind leider auch nur mit Eintritt zugaenglich.
Immerhin bekomme ich ein paar fluechtige Eindruecke.
Das muss ich mir unbedingt mal von Nahem angucken.
Im Trier Hbf ist eine interessante Ansicht von Trier.
Ich fahre + gehe zum Campingplatz in Schweich zurueck.
Die Pilgerurkunde von der Trierer Dominformation
Zum Schluss klappte das doch ganz gut mit den Stempeln.